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Unfallhergang unklar / Polizei sucht Zeugen / Unglück geschieht vor den Augen der Mutter

Auto erfasst Kind – kleines Mädchen stirbt

Klein Berkel (ube). Auf dem Grasbrink in Klein Berkel hat sich gestern Nachmittag eine Tragödie abgespielt – zwischen Heideweg und Bundesstraße 1 wurde um 16.29 Uhr ein sechs Jahre altes Mädchen von einem Auto erfasst. Es starb noch an der Unfallstelle. 50 Minuten hatten ein Notarzt-Team aus Hameln und die Besatzung des hannoverschen Rettungshubschraubers „Christoph 4“ verzweifelt um das Leben des Kindes gekämpft.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 22:41 Uhr

Der Unglücksort: Im DRK-Wagen kämpfen Notärzte verzweifelt um da
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Bei Redaktionsschluss suchte die Polizei nach Augenzeugen. „Wir haben Anwohner befragt, aber offenbar hat niemand den genauen Hergang gesehen“, sagte Kommissar Tobias Wolf.

Der Fahrer (19) des Opel Corsa konnte zunächst nicht befragt werden, denn: Der junge Mann stand unter einem schweren Schock; er musste mit einem Rettungswagen zur Notaufnahme des Kreiskrankenhauses an der Weser gefahren und dort medizinisch versorgt werden. Am Abend gab der 19-Jährige jedoch zu Protokoll: Das kleine Mädchen sei plötzlich hinter einem geparkten Pkw auf die Straße gelaufen. Nach Angaben der Polizei war der Aerzener mit seinem Kleinwagen auf dem Grasbrink in Richtung B 1 unterwegs.

In einem Notarztwagen des DRK wurde das lebensgefährlich verletzte Kind zunächst von einem vierköpfigen Team behandelt. Auf der gesperrten Bundesstraße 1 landete wenig später der Hubschrauber, der einen Notarzt der Medizinischen Hochschule Hannover und einen Rettungsassistenten der Johanniter zur Verstärkung brachte. Die Helfer ließen nichts unversucht, dennoch kam für das Opfer jede Hilfe zu spät. Ein Sanitäter sagte: „Das ist einer von diesen Einsätzen, die dir schwer an die Nieren gehen. Das vergisst du nie.“

Ermittler der Tatort-Gruppe unterstützten ihre Kollegen vom Einsatz- und Streifendienst bei der Spurensuche.

Das Unglück soll vor den Augen der Mutter passiert sein. Es hieß, sie stehe unter Schock, sei von einer Ärztin behandelt und danach von einem Notfallseelsorger betreut worden.

Die Polizeiinspektion sucht Zeugen. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich mit der Leitstelle unter der Rufnummer 05151/933-222 in Verbindung zu setzen.



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