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Ausgehoppelt: Werder ist kein Paradies für Kaninchen

veröffentlicht am 03.04.2012 um 13:18 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ch). Das Werder eine Insel der Glückseligkeit für Kaninchen? Schon lange nicht mehr. Seit Ende der 80er Jahre rafft die „Chinaseuche“ Wildkaninchen in Deutschland dahin. Auch auf der Insel in der Weser hat das Virus den Bestand stark dezimiert.

RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease), heißt das häufig auch als „Chinaseuche“ bezeichnete Virus, das ursprünglich  aus dem asiatischen Raum stammt. Bei der Krankheit verbluten die Tiere innerlich, es ist hochansteckend. „Hauskaninchen können dagegen geimpft werden, bei den Wildkaninchen ist das nicht möglich, da der Impfstoff nicht über das Futter aufgenommen werden kann“, sagt der Schaumburger Kreisjägermeister Heinrich Stahlhut-Klipp.

Im Kreis Hameln-Pyrmont ist die Zahl der Wildkaninchen seit 1996 stark gesunken. Waren es 1995 noch 726, wurden 1996 nur noch 342 gestreckt. Seit der Jahrtausendwende bewegen sich die Zahlen nur noch zwischen 40 und 60 Tieren im Jahr. Auf dem Werder oder am Kernkraftwerk Grohnde, wo es zuvor sogar Beschwerden gab, weil zu viele Kaninchen, sind heute kaum noch Wildkaninchen zu finden.

Im Kreis Hameln-Pyrmont sind laut Kreisjägermeister Ziegler besonders in einigen Bereichen im Raum Bad Münder und Hessisch Oldendorf noch kleine Bestände zu finden.

Wie die Besitzerin des Restaurants „Insel“ auf dem Werder, den Rückgang der Kaninchen in den letzten 13 Jahren beobachtet hat, lesen Sie in der Dewezet.



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