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Sänger Vinh Khuat scheidet bei Talentshow „The Voice of Germany“ aus

Aus der bunten Fernsehwelt zurück in Hameln

Hameln (eb). Am Donnerstagabend saßen über vier Millionen Menschen in Deutschland vor dem Fernseher und haben gespannt die Castingshow „The Voice of Germany“ verfolgt. Mit dabei bei der Unterhaltungsshow, im Team von Sänger Xavier Naidoo, war der Hamelner Vinh Khuat. In den sogenannten „Blind Auditions“, bei der die Jury-Mitglieder mit dem Rücken zu den Kandidaten sitzen, um sich nur von ihrer Stimme überzeugen zu lassen, konnte Vinh noch überzeugen und sicherte sich einen Platz in der nächsten Runde. Doch dann das Aus für den jungen Mann: In den „Battles“, bei denen zwei Kandidaten gegeneinander antreten, musste er seinem 42 Jahre alten Konkurrenten Momo Djender das Feld überlassen. Doch obwohl Vinh nur kurz an der Unterhaltungsshow teilgenommen hat, wird er sie doch in guter Erinnerung behalten: „Natürlich bin ich enttäuscht, aber die Sendung ist eben wie ein Spiel – es gibt immer einen Gewinner und einen Verlierer“, sagt er.

veröffentlicht am 10.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:41 Uhr

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Verbittert ist er über seinen „Rausschmiss“ jedoch nicht. Gerade die Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo und den anderen Kandidaten habe ihm gefallen und sei „superentspannt“, aber arbeitsintensiv gewesen, so der Hamelner: „In der Vorbereitungswoche haben wir jede Nacht zusammen gelernt. Aber alles ganz easy und ohne Konkurrenzkampf.“ Daher möchte er trotz Studium auf jeden Fall versuchen mit den Leuten, die er bei der Castingshow kennengelernt hat, in Kontakt zu bleiben und bittet seine Fans auf seiner Facebook-Seite sogar um Unterstützung für diese. Aufregend waren für ihn aber nicht nur seine Auftritte, sondern auch einmal miterleben zu dürfen, wie eine Fernsehproduktion und Castingshow auf die Beine gestellt wird. „Für mich war das wirklich eine ganz besondere Erfahrung“, ist der Hamelner beeindruckt.

Inzwischen besucht Vinh wieder die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Dort bereitet er sich momentan auf seinen Uniabschluss vor. Seit seinem Fernsehauftritt habe sich jedoch einiges für ihn verändert: „Ich werde inzwischen oft auf der Straße, im Zug oder in der Stadt von Leuten erkannt. Und die Mädchen zeigen mehr Interesse“, erzählt er und lacht. Außerdem müsse er zurzeit viele Interviews geben, vermutet aber, dass sich das in den kommenden zwei Wochen legen werde.

Trotz Niederlage bei „The Voice of Germany“ lässt er sich nicht entmutigen und will weiterhin Musik machen: „Ich kann ja auch sonst nichts anderes“, scherzt der Sänger. So wirkt er beispielsweise bei dem Hamelner Musical „Rats“ mit und sucht bald neue Talente für und aus Hameln und Umgebung. Welchen Weg er später einschlagen will, weiß er jetzt aber noch nicht, nur eins steht für ihn fest: „Ich würde alles machen, Hauptsache, es hat mit Musik zu tun und ich kann mich davon ernähren.“

Doch Sänger Vinh steht nicht nur mit anderen Künstlern auf der Bühne, auch allein tritt er ins Rampenlicht. Schon am 15. November ist er in der „Langen Laube“ in Hannover zu sehen. Dort singt er auf einem Geburtstag. Am Tag darauf ist er in seiner Heimatstadt Hameln bei einem Benefizkonzert im Sudhaus zu sehen. Der Erlös kommt krebskranken Kindern zugute.

Beide wurden sie von Sänger Xavier Naidoo trainiert: Doch am Ende konnte sich der 42-jährige Momo (li.) aus Berlin durchsetzen und gegen Hamelner Vinh Khuat (re.).

Foto: Sat.1/ProSieben



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