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Berliner Unternehmen investiert rund 1,5 Millionen Euro in Klein Berkel / Erstbezug schon im Dezember

Aus Apartment-Hotel wird Wohnpark

Hameln. In das verwaiste Apartment-Hotel an der Bundesstraße 1 im Hamelner Ortsteil Klein Berkel soll schon bald wieder Leben einziehen. Derzeit sind heimische Handwerker damit beschäftigt, unter der Federführung des Hamelner Architekten Andreas von Schilgen das einstige Hotel, das seit gut zwei Jahren der Cema Invest GmbH in Berlin-Charlottenburg gehört, zur Serviceanlage „Wohnpark am Riepen“ und damit seniorengerecht umzugestalten. „Den Namen haben wir gewählt, weil wir mit der Riepenblick Betreuungs GmbH in unmittelbarer Nachbarschaft einen Kooperationsvertrag geschlossen haben und weil die künftigen Bewohner des Gebäudes einen so schönen Blick auf den Riepen haben“, erklärt Marita Kunert, von der Firma Cema Invest. Das Unternehmen hat sich auf die Vermittlung und Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte spezialisiert und wird in Hameln nach Angaben von Achim Herrmann rund 1,5 Millionen Euro investieren. Über den Kaufpreis des Apartment-Hotels wollte der Cema-Invest-Bevollmächtigte gestern allerdings keine näheren Angaben machen, erklärte aber: „Ein Schnäppchen war es nicht.“ Das Objekt sei dem Berliner Unternehmen von einer Bank angeboten worden, „um es zu entwickeln“, wie Herrmann sagt.

veröffentlicht am 12.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:21 Uhr

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In der Rattenfängerstadt sollen in drei Gebäuden etwa 70 altersgerechte und barrierearme Ein-, Zwei- oder Dreizimmerapartments entstehen; zu einem Mietpreis von 7,50 Euro pro Quadratmeter. „Die genaue Anzahl der Wohnungen lässt sich noch nicht sagen, weil wir derzeit noch individuell auf die Wünsche potenzieller Mieter reagieren“, erklärt Kunert und betont, dass erste Bewohner bereits zum 1. Dezember dieses Jahres ihr neues Domizil beziehen werden.

In einem zweietagigen Gebäude auf dem Areal soll zudem Wohnraum für junge Familien geschaffen werden. „Die Idee, junge Menschen in das Wohngebiet zu integrieren, ist entstanden, weil sich Riepenblick-Mitarbeiter an uns gewandt und gefragt hatten, ob sie dort ebenfalls einziehen können“, berichtet Kunert. „Davon versprechen wir uns jetzt Synergieeffekte“, erläutert Herrmann.

Dependance in Hameln

In einem weiteren Haus sollen Gewerbeflächen für Ärzte und Physiotherapeuten angeboten werden. Auch ein Büro und damit eine Dependance in Hameln hat das Unternehmen auf dem Grundstück des einstigen Apartment-Hotels, genauer im Türmerweg 10, bereits eröffnet. Zudem sind sowohl für die jungen Familien als auch für die Senioren Gemeinschaftsräume geplant und über den Betreuungsträger Riepenblick GmbH sollen die Bewohner des Wohnparks am Riepen versorgt werden. „Das sind die alltäglichen Dinge, die bei der Erledigung des Haushalts anfangen und bei Behördengängen aufhören“, erläutert Herrmann, der auch noch eine weitere Idee verfolgt, die den Gedanken des Mehrgenerationenwohnens auf dem Areal komplettieren könnte. „Wir suchen für ein freies Grundstück zwischen den Gebäuden des ‚Wohnpark am Riepen‘ und der Riepenblick Betreuungs GmbH noch nach einer Verwendung, jedoch wissen wir derzeit noch nicht, ob wir dabei den Pflege- oder Gemeinschaftsgedanken weiterverfolgen“, sagt der Bevollmächtigte und fordert die Hamelner auf, Ideen einzubringen: „Wir sind für alles offen.“

Von Hans-Joachim Weiß



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