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Aus Angst vor Neonazis: Politik im Hochzeitshaus tabu

veröffentlicht am 12.08.2011 um 16:07 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hat  das Hochzeitshaus zur Sperrzone für politische Veranstaltungen erklärt. Die Hamelner Rathauschefin will durch das Generalverbot  verhindern, dass die NPD das altehrwürdige Gebäude für ihre Auftritte nutzt.

"Wenn ich einen zulasse, muss ich alle zulassen", begründet Lippmann unter Berufung auf die geltende Rechtsprechung ihre verwaltungsinterne Order, das Hochzeitshauses grundsätzlich nicht für politische Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Die Fraktionschefin der Hamelner Grünen ist von Lippmanns Entscheidung "mehr als irritiert". Ursula Wehrmann: „Nur weil man politisch unliebsame Leute fern halten möchte, gleich allen den Zutritt zu verwehren, die sich politisch für unsere Stadt engagieren, halte ich nicht für den richtigen Weg.“ Wenn die NPD vor dem Hochzeitshaus einen Wahlstand aufbaut oder meine, sich auf der Hochzeitshaus-Terrasse präsentieren zu müssen, „dann müssen wir das auch aushalten“, so Wehrmann. „Es liegt dann an uns Politikern und an den Bürgern, deutlich zu machen, was wir von dieser Partei halten.“



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