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Top das Knäcke gilt: Kandidatin erkennt bei „Wetten das…“ Abba-Songs am Beissrhythmus

„Aus Abba wird Knabba“

Augsburg/Hameln. Der Mega- Abba-Fan ist bei Grafunders eigentlich sie und nicht er. Aber die Idee mit der Wette hatte trotzdem er. Und die geht so: An Ralfs rhythmischen Knäckebrotbissen erkennt Ehefrau Regina, welchen Abba-Song er gerade knabbert. Unmöglich? Das hat Regina Grafunder zunächst auch gedacht. Dann haben sie aus Spaß mit zwei, drei Liedern angefangen – und weitergemacht. Im November stellten sie ihre Wette in Halle live vor. Sie wurden genommen. Die Anzahl der Songs wurde auf 50 begrenzt. „Mehr ging definitiv nicht“, sagt Grafunder.

veröffentlicht am 16.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

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Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Danach sei es mit dem Üben richtig losgegangen“, erzählt die Ex-Hamelnerin. Sie ist auf der Rückfahrt von Augsburg und noch immer überwältigt von den Ereignissen. Während die Zuschauer am Samstagabend wohl vor allem vor der schrägen Knabbervorstellung den Hut zogen, saß das Glanzlicht des Abends für Regina Grafunder auf der Couch von Markus Lanz: Björn Ulvaeus, das eine B von Abba. Er war der erste internationale Star des Abends und brachte ein wenig Glanz in die eher schläfrige Runde. Björn verneinte die Frage nach einer Wiedervereinigung der Band. Das Publikum solle die Erinnerung an eine junge dynamische Gruppe behalten.

Regina Grafunder gefällt ihr Idol damals wie heute, auch ohne neue Songs. Mehrfach hat sie ihn schon persönlich getroffen, aufgeregt war sie trotzdem. Glücklicherweise habe sie schon vor der Sendung Gelegenheit gehabt, mit ihm zu sprechen, sonst wäre das Lampenfieber beim Liveauftritt – bei dem ja Konzentration gefordert war – viel, viel größer gewesen, sagt sie.

Den Auftritt habe sie genossen, das Gefühl die Treppe runterzukommen, die Familie im Publikum zusehen, das war schon ein tolles Gefühl“. Schwierig sei es geworden, als sie die Brille aufsetzen musste, sagt die Vorsitzende des internationalen Fanklubs „Abba-Intermezzo“: „Da habe ich gedacht: Was mache ich eigentlich hier?“ Dann geht es los. „Aus Abba wird Knabba“ witzelt Lanz. Grafunder hat beim ersten Song Anlaufschwierigkeiten: Ehemann Ralf hatte für „S.O.S“ schon fast das ganze Knäckebrot in LP-Form weggeknabbert – schienen Zweifel angebracht. Björn hatte sich bereits vorher geoutet und gesagt, dass er nicht glaube, dass die Wette funktioniert. Wettkandidatin Ina Müller hielt tapfer dagegen.

„Es war einfach laut, das Auf- und Abgehen hat mich gestört“, sagt Regina Grafunder. Und außerdem war Björn ja in der Nähe. Ein bisschen erschrocken habe sie sich schon, als sie gleich beim ersten Lied Schwierigkeiten hatte, gibt sie zu. Doch nach der ersten richtigen Antwort flutscht es: Regina Grafunder weiß nicht nur die Titel, sondern auch Erscheinungsjahre der Songs und auf welcher LP sie erschienen sind.

Nach vier richtigen Antworten ist Ehemann Ralph erlöst. Er hatte übrigens den schwierigeren Part, weil er viele Songs gar nicht kannte, und schon mal „Money, Money, Money mit Gimme, Gimme, Gimme verwechselt hat,“ erzählt Regina Grafunder, bei der täglich Abba läuft. Ihr Mann, der die Musik vorher zwar auch schon gehört habe, aber kein so großer Fan wie seine Frau gewesen sei, finde die Musik jetzt richtig gut. Nur Knäckebrot mag er erst mal nicht mehr.

Als trocken und knackig hatte Regina Grafunder der Dewezet die Wette, über die sie nicht zuviel verraten durfte, beschrieben. Und das war sie tatsächlich: Um die Abba-Songs erkennbar zu „knabbern“, hat Ralf Grafunder nach eigener Aussage über 1000 Knäckebrote verbraucht.

zdf



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