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Volles Haus beim „Offenen Bewohnertreff“

Aufbruchstimmung am Kuckuck

HAMELN. Es kommt nicht oft vor, dass beim Bewohnertreff kein Platz mehr für weitere Stühle vorhanden ist. Rund zwei Dutzend Bewohner wollten im Treffpunkt ZaK dabei sein, darunter auch einige der rumänischen Nachbarn, die sich lange Zeit nicht dorthin trauten.

veröffentlicht am 06.06.2017 um 20:24 Uhr

Projektkoordinatorin Claudia Schmidt stellt die Wünsche der Anwohner vor.Foto: mz
Michael Zimmermann

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Offenbar ruhen große Hoffnungen auf dem neuen Eigentümer, der Arsago GmbH, die Anfang des Jahres den Großteil der Mehrfamilienhäuser übernommen hatte. Ein Vertreter der Arsago war ebenso wie die Hausverwaltung auch am Dienstagnachmittag präsent und hörte sich die Sorgen und Anregungen der Quartiersbewohner an.

Eines der Probleme, die zu kleinen Mülltonnen, die noch dazu zu selten geleert würden, werde sich im nächsten Monat erledigen, versprach die Leiterin der Hausverwaltung, Heike Wessel. Wichtig sei aber auch, dass der Müll vernünftig getrennt werde, merkte sie an. Entsprechende Aushänge mit Bildern und in mehreren Sprachen seien in den Häusern angebracht worden.

„Allein, dass wir uns jetzt über Mülltonnen unterhalten, ist ein deutlicher Fortschritt“, stellte Claudia Schmidt, Projektkoordinatorin der Stadt Hameln für das Wohnquartier fest, das sei vor einem Jahr noch ganz anders gewesen. Schmidt stellte einige der Ideen der vor, die das Quartier attraktiver machen könnten: Wege an der Hamel und ein direkter Zugang zum Fluss entlang stehen genauso auf der „Wunschliste“ wie naturnahe Spielplätze für größere und kleinere Kinder, eine verkehrsberuhigte Straße oder ein Nachbarschaftsgarten. Im Zentrum der Wohnanlage soll ein neuer Quartierstreff entstehen, mit mehr Platz und barrierefreiem Zugang. Angeregt wurden auch Sitzbänke vor den Hauseingängen und Grillplätze zwischen den einzelnen Häusern.

In der ersten Ferienwoche dürfen auch die Kinder noch einmal ihre Wünsche äußern, dann wird sich ein Planungsbüro an die Arbeit machen und schauen, welche davon verwirklicht werden können. Fördermittel aus dem Projekt „Soziale Stadt“ könnten bei der anschließenden Umsetzung helfen.

Nicht gefallen hatte den Anwesenden allerdings das Zitat eines Anwohners in der gestrigen Dewezet, in dem der Kuckuck als „Ghetto“ bezeichnet worden war. Im Kuckuck lebten viele engagierte Bewohner, und zwar seit Jahrzehnten, so die Meinung. Man müsse auch einmal zeigen, wie viele vernünftige Leute in dem Quartier wohnten und wie gut sich dieses entwickelt habe. „Es wird immer besser“, fand einer der Anwesenden.



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