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Neue Kita in Afferde nach langer Planungsphase fertig / Kirche ist Träger

„Aufbewahrungspädagogik“ vorbei

Afferde (git). Hamelns Oberbürgermeister Susanne Lippmann fasste sich aufgrund der Sommerhitze kurz, und die Deckenlüftung der neuen Krippe in Afferde musste ihre erste Bewährungsprobe bestehen. Nach langer Planungsphase, zu der Versionen einer umgebauten Schulaula oder einer räumlichen Erweiterung Richtung Sporthalle gehört hatten, scheint der endgültige Standort der neuen Krippe nun für alle zufriedenstellend ausgefallen zu sein. Der große Vorteil: In unmittelbarer Nachbarschaft stehen jetzt Krippe, Kita und Schule.

veröffentlicht am 29.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 03:21 Uhr

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Entstanden ist die Afferder Krippe, die in Trägerschaft der evangelisch-lutherischen St Georg-Gemeinde geführt wird, in vier Monaten Bauzeit auf einem seit Jahren kaum genutzten Asphaltplatz im Eingangsbereich der Kita. Sie umfasst 130 Quadratmeter Krippenfläche und 125 Quadratmeter angrenzendes Außengelände. „Inzwischen strotzt dieser Platz nur so von Leben“, freut sich Pastor Daniel Küchenmeister. Er ist froh, die seit Jahren laufenden Anfragen nach einem Krippenplatz in Afferde nun mit einem Ja beantworten zu können. „Ich sehe es als kirchlichen Auftrag, Familien in der Erziehung ihrer Kinder zu begleiten“, sagt der Geistliche. Neben der Holzbauweise der Krippe fiel den Besuchern vor allem der verglaste Verbindungstrakt zur bestehenden Kita ins Auge. Raumwahrnehmung ist aber nicht nur für Erwachsene als erster Eindruck prägend.

In einem alten schwedischen Sprichwort heißt es: „Ein Kind hat drei Lehrer: Der erste Lehrer sind die anderen Kinder, der zweite Lehrer ist der Lehrer, der dritte Lehrer ist der Raum“. Der dritte Part dieses Sprichwortes räume also Kinderkrippen als Raumwahrnehmung zur Denkentwicklung ihrer kleinen Nutzer einen ganz hohen Stellenwert ein. Längst vorbei seien die Zeiten von Gitterbettchen und Aufbewahrungspädagogik.

Neue Krippen sollten aber auch keine reinen Miniaturausgaben von Kindertagesstätten sein. Architekt Falk Lippelt hat Motorik und Wahrnehmung der kleinen Spatzen, wie die ein- bis dreijährigen Krippenbesucher heißen, ganz besonders berücksichtigt. Und Erzieherin Anja Bante hat sich übrigens mit einer Zusatzausbildung als Fachkraft für Kleinkindpädagogik auf die zukünftigen Nutzer dieser Krippe in Afferde optimal vorbereitet.

Ein Ständchen zur Eröffnung: der Kita-Chor der „Kleinen Corallen“.

Foto: git



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