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Auf Schnäppchenjagd vor dem Schlussverkauf

veröffentlicht am 04.01.2011 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (kar). Geduldig anstehen, bis sich die Türen öffnen – und dann mit resolutem Sprint und Ellenbogen-Taktik rein ins Getümmel! Wer zu spät kam, den bestrafte das (Konsum)Leben – mit einem leer geräumten Wühltisch. So war es früher: beim Winterschlussverkauf. Für den setzt der Bundesverband des deutschen Textilhandels zwar immer noch einen Termin fest, schon lange vorher aber wird in den Geschäften reduziert. Sale heißt das Zauberwort. 

Mit Rabatten von 20 bis 60 Prozent animieren Hamelns Einzelhändler bereits seit Ende Dezember zum Shoppen. Lohnt es sich da noch auf den WSV-Termin am 24. Januar zu warten, in der Hoffnung etwas Schickes zum Dumpingpreis zu ergattern?  "Mit viel Glück  klappt das", meint Einzelhandelssprecher Holger Wellner, schränkt aber sofort ein: "Aber je länger man wartet, desto kleiner ist die Auswahl.“

Die ist nach dem kalten, schneereichen Dezember ohnehin schon dezimiert. Denn die Witterung hat dafür gesorgt, dass sich in der Textilbranche auch ohne SV die Winterwarenlager leerten. Und viele Händler hatten aufgrund der Wirtschaftskrise knapp kalkuliert, ihren Wareneinkauf vorsichtig und pessimistisch geplant und wurden dann von der Konsumlust der Kunden überrascht. Und auch die Kollektionstradition hat sich verändert: Gab es früher nur die Winter- und Sommermode, so findet man heute in vielen Geschäften zwölf verschiedene Kollektionen, die monatlich ausgetauscht werden.



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