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Michael Lange, neuer Chef der Hamelner Jugendwerkstatt, stellt sich vor

Auf ihn wartet „ein nicht ganz einfacher Job“

Hameln (jbr). „Es ist mir ein großes Anliegen, die gute Arbeit, die unsere Jugendlichen tagtäglich in der Werkstatt verrichten, weiter im Landkreis bekannt zu machen“, sagt Michael Lange über seine Ziele als neuer Geschäftsführer der Hamelner Jugendwerkstatt. Heute tritt der gelernte Bankkaufmann seinen ersten offiziellen Arbeitstag an und freut sich auf die zukünftigen Herausforderungen, die sein neuer Job zu bieten hat. „Ich bin gespannt, was mich erwartet, und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem ganzen Team.“

veröffentlicht am 01.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:21 Uhr

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Ganz unbekannt ist ihm die Arbeit in einer diakonischen Einrichtung nicht. Bevor er in die Rattenfängerstadt kam, war er Leiter des größten kirchlichen Verwaltungsamtes (KVA) der Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, mit Sitz in Berlin. Das KVA war unter anderem für sechs diakonische Einrichtungen zuständig. Dort war Lange zusätzlich interimsweise für vier Einrichtungen als Geschäftsführer berufen, um notwendige Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. „Das war allerdings nur für ein Jahr. Auf Dauer wären beide Jobs auch gar nicht zu schaffen gewesen“, sagt er über die zwölfmonatige Doppelbelastung.

Aber auch sonst hat er in beruflicher Hinsicht schon viel erlebt. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann in seinem Geburtsort Wunstorf hat er 1986 seinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn gemacht. „Danach bin ich für rund acht Jahre nach Hamburg gegangen und habe dort bei der Hamburger Sparkasse gearbeitet, bevor es mich wieder in die Nähe, nämlich nach Hannover, verschlagen hat“, erzählt er. In der niedersächsischen Landeshauptstadt habe er mehr als vier Jahre als Banker bei der Norddeutschen Landesbank gearbeitet. Nach seiner Selbstständigkeit als Unternehmensberater und seinem Aufenthalt in Berlin sei er schließlich in Hameln gelandet. In die Rattenfängerstadt, so der heute 56-Jährige, habe es ihn der Liebe wegen verschlagen. „Da meine Lebensgefährtin im Landkreis Hameln-Pyrmont lebt, wollte ich mich beruflich so verändern, dass ich in ihrer Nähe sein kann.“ Schließlich sei er auf die Stelle in der Jugendwerkstatt aufmerksam geworden. „Es scheint ein guter, wenn auch nicht ganz einfacher Job zu sein“, fügt er mit einem Lächeln hinzu.

Auf die Frage, was er besonders toll an der Hamelner Jugendwerkstatt findet, hat er sofort eine Antwort: „Mir gefällt, dass die jungen Menschen, die im ‚normalen‘ Arbeitsleben keinen Ausbildungsplatz bekommen, in unserer Einrichtung zeigen können, was in ihnen steckt.“ Und das sei einiges, so der neue Geschäftsführer. Die guten Abschlüsse vieler Auszubildender würden das bestätigen. Aus diesem Grund will er die Leistungen der jungen Menschen noch viel mehr in den Vordergrund stellen, als das bisher geschehen sei. Es gehe ihm darum, ihr Potenzial aufzuzeigen und so die Finanzierung der Werkstatt auch in Zukunft zu sichern. Schließlich gehört es auch zu meinen Aufgaben, die betriebswirtschaftlichen Komponenten zu stärken“, sagt er. „Jedes Projekt muss sich rechnen, um das Fortbestehen der Einrichtung zu gewährleisten.“



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