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1600 Schüler informieren sich

Auf der Suche nach dem Richtigen Job: Der HIT in Hameln

HAMELN. Nicht jeder der 1600 Schüler wird am Ende des Tages eine genaue Vorstellung davon haben, was er oder sie später einmal werden möchte; manch einer von ihnen bringt allerdings auch schon einen Ausbildungsvertrag mit nach Hause.

veröffentlicht am 07.02.2019 um 16:44 Uhr

Dichtes Gedränge herrscht beim HIT im Weserberglandzentrum: Der Informationsbedarf ist groß. Foto: Dana
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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„Solche Geschichten gibt es“, sagt Horst-Joachim Schwenke, Organisator des mittlerweile 10. HIT, dem Studien- und Berufstag, der am Donnerstag im Weserbergland-Zentrum und im Theater stattfand. Schon das Theater ist zur Eröffnung um 9.30 Uhr gut besucht. Im Anschluss geht es weiter: Vorträge, Workshops, Job-Speed-Dating. Der HIT, so sagt Schwenke, „ist bunt, spannend und lebendig“. Das Job-Speed-Dating lockt 60 Interessierte, die hier gleich ihre Persönlichkeit präsentieren können.

Der HIT, so der Wunsch der Organisatoren, soll das ganze Spektrum an Ausbildungen und Studiengängen abdecken. 400 Berufe, die es in Deutschland gibt, und 10 000 Studiengänge, die bundesweit angeboten werden, werden in Hameln zwar nicht vorgestellt; doch die gut 60 Aussteller kommen aus vielen unterschiedlichen Bereichen: Hochschulen aus Hannover und Hildesheim, die Universitäten Paderborn und Clausthal-Zellerfeld, Amtsgericht, Polizei, Bundeswehr, Hauptzollamt – und lokale Unternehmen wie Phoenix Contact, Lenze und BHW. „Die Schüler merken: Es gibt nicht nur das eine – sondern noch ganz viel anderes“, betont Schwenke. Anders ist beim zehnten HIT im Vergleich zu den Anfängen besonders eins: „Die Digitalisierung stellt andere Anforderungen, als das in der Vergangenheit der Fall war“, sagt Gerhard Durchstecher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, die den HIT ausrichtet. Mit dem digitalen Wandel entwickle sich auch die Berufslandschaft weiter. „Die Berufsbilder werden ständig angepasst“, so Schwenke. So ist aus dem klassischen Automechaniker mittlerweile ein Kfz-Mechatroniker geworden, der nun Themen wie selbst autonomem Fahren und neuen Sicherheitsstandards gegenüber steht.

Ob duale Ausbildung, Studium an einer privaten Hochschule oder einer Uni, oder die klassische Ausbildung: „Es muss gelingen, für jeden einzelnen den Eintritt in die Berufswelt zu schaffen“, betont Durchstecher. Daher zeige der HIT eine Vielzahl an Möglichkeiten auf. Eine Hochschulausbildung sei ja ein guter Weg – „aber was ist mit den Studienabbrechern? Wäre nicht für den einen oder anderen eine Ausbildung besser gewesen?“, unterstreicht der Geschäftsführer den Ansatz, dass „Höher, weiter, besser“, nicht immer das richtige Motto bei der Berufsfindung sei. Apropos höher: Wie in den Vorjahren ging es auch beim zehnten HIT wieder in die Lüfte. Die Bundeswehr stellte sich als Arbeitgeber und einen ihrer Hubschrauber als Einsatzfahrzeug vor.

Wie Schwenke und Durchstecher betonen, sei der HIT für das Weserbergland „etwas einmaliges“. Mittlerweile finden zum Studien- und Berufsweg nicht nur Schüler aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont sondern weit über dessen Grenzen hinaus junge Leute den Weg hierher. Das freut die Vertreter der Arbeitsagentur, denn: „Die junge Generation ist unsere Zukunft.“



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