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Mehr Personal und bessere technische Ausstattung gefordert / Verwaltung soll nach Saisonende Bericht erstatten

Auch Senioren üben Kritik am städtischen Winterdienst

Hameln (CK). Die Stadt Hameln hat den Winterdienst in der Zeit von Ende November bis Anfang Januar nur unzureichend wahrgenommen. Diesen Vorwurf jedenfalls erhebt die Seniorenunion der heimischen CDU, nachdem sich nicht nur Hinweise aus der Bevölkerung angesichts der teilweise katastrophalen Verhältnisse auf den Straßen gehäuft hatten, sondern die Mitglieder auch selbst solche Erfahrungen machen mussten.

veröffentlicht am 17.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 07:41 Uhr

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„Wir verkennen nicht, dass der Winter 2010 außerordentlich viel Schnee und Eis brachte und damit große Anforderungen an die städtischen Mitarbeiter vor Ort verbunden waren. Wir meinen aber, dass der Räum- und Streuplan der Stadt Hameln Schwachstellen aufzeigt. Nach unserer Erfahrung muss die Verwaltung auch bei einem frühen Wintereinbruch sicherstellen, dass genügend Salzvorräte vorhanden sind und dass die Schneeräumung von Fahrbahnen, Seitenräumen und Parkplätzen öffentlicher Flächen mit Nachdruck erfolgt, sagt Vorsitzender Gerhard Paschwitz, zugleich langjähriger Ratsherr der Christdemokraten und pensionierter Polizeibeamter.

Die Senioren-Union, so Paschwitz, habe festgestellt, dass trotz sogenannter „Schneepausen“ die Fußgängerzone sowie die Haupt- und Nebenstraßen nur unvollständig oder überhaupt nicht geräumt worden seien. Deshalb sei sie eben auch ihrer Verkehrssicherungspflicht nur begrenzt nachgekommen. Paschwitz: „Hier ist dringend Abhilfe erforderlich!“

Namens des Vorstandes der Seniorenunion fordert der Christdemokrat von der Verwaltung, den künftigen Winterdienst („insbesondere im Schneemonat Februar“) zu verbessern. Räumfahrzeuge sollten seiner Ansicht nach im Bedarfsfall rund um die Uhr zum Einsatz kommen und Räumgeräte von heimischen Landwirten mit in dieses Konzept eingebunden werden. Selbst unter dem Aspekt der geringen Haushaltsmittel hält die Senioren-Union es für nicht hinnehmbar, dass die Sicherheit insbesondere älterer Bürger, die für ihre Mobilität oft auf Gehhilfen und Rollstühle angewiesen seien, von der Stadt vernachlässigt werde. Paschwitz: „Wir erwarten, dass der Winterdienst mit ausreichenden technischen Gerätschaften sowie entsprechender Personalstärke ausgestattet wird und genügend Streusalz vorhanden ist, damit Personenschäden möglichst vermeidbar sind.“ Bei Auftragsvergabe an Private solle die Stadt das kontrollieren. Und sie soll nach Abschluss der Saison berichten. – Das Thema Winterdienst steht übrigens auch auf der Tagesordnung des nächsten Bauausschusses übermorgen um 15 Uhr im Rathaus.

Räumdienst in der Fußgängerzone – er war unzureichend, sagen die Mitglieder der Senioren-Union.

Foto: Dana



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