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Gesucht wird ein Experte mit „Feeling“ für historische Bauten / Einstellungsstopp für andere

Auch Mehrheit will jetzt neuen Stadtbaurat

Hameln (CK). Überraschendes Umdenken bei CDU, Grünen und Unabhängigen im Hamelner Rat: Sie wollen nun doch die nach dem Ausscheiden von Eckhard Koss seit Frühsommer vergangenen Jahres vakante Stelle eines Stadtbaurats wieder neu besetzen. Zunächst hatte die Gruppe diesen Posten für entbehrlich gehalten und die Situation ein Jahr lang prüfen wollen. Nun ist das Jahr zwar noch nicht herum, doch ähnlich wie zuvor schon die SPD (wir berichteten) plädiert die Gruppe dafür, die Stelle erneut auszuschreiben und dann jemanden einzustellen, der auch „das gewisse Feeling“ für eine historische Stadt wie Hameln mitbringe (Grünen-Fraktionschefin Ursula Wehrmann).

veröffentlicht am 03.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 21:41 Uhr

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Dass Hameln wieder einen Stadtbaurat braucht, davon sind mittlerweile offenbar alle im Rat überzeugt, auch wenn die Gruppe mit der Arbeit von Fachbereichsleiter Ralf Wilde nach den Worten von Ursula Wehrmann „sehr zufrieden“ ist. Die Gruppe verweist in diesem Zusammenhang auf viele anstehende Aufgaben in diesem Bereich, sei es die Wiederbelebung des Hochzeitshauses, sei es der Abriss und Neubau einer Sporthalle Nord. Und wie es mit der Stadtentwicklung nach dem bevorstehenden Abzug der britischen Streitkräfte weitergehe, auch das falle in den Aufgabenbereich eines Stadtbaurats. Kommt hinzu: Stadträtin Gaby Willamowius ist zwar die „Abwesenheitsvertreterin“ von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann im Notfall, nicht aber (juristisch gesehen) deren allgemeine Vertreterin – diese Funktion hatte Koss zusätzlich wahrgenommen. Hintergrund: Der allgemeine Vertreter würde in der Besoldung von B2 auf B3 hochrücken.

Kompensiert werden sollen die durch die Wiederbesetzung der Stelle entstehenden Mehrkosten unter anderem dadurch, dass der Fachbereich Bildung/Familie/Kultur keinen neuen Leiter bekommt. „Hier sind wir bereits gut aufgestellt“, glaubt Wehrmann, die darauf verweist, dass es im Fachbereich Schulen/Kita/Sport bereits eine Doppelspitze gebe. Einstellungsstopp und Wiederbesetzungssperre – das sind zwei Begriffe, die sich die Gruppe in diesem Jahr auf die Fahnen geschrieben hat – mit einer befristeten Ausnahme, nämlich bis zur Fertigstellung der Sporthalle Nord.



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