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Streitfrage: Hund misshandelt? / Hamelner wegen angeblich falscher Verdächtigung vor Gericht – Freispruch

„Auch in Zukunft Zivilcourage zeigen“

Hameln. Zivilcourage wird doch nicht bestraft. Diese Erfahrung durfte gestern Dirk Golke in seiner Verhandlung vor dem Amtsgericht machen, die mit einem Freispruch endete. Der 49-Jährige hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl über 600 Euro, ersatzweise 20 Tage Haft, eingelegt, in dem ihm die Staatsanwaltschaft Hannover zur Last gelegt hatte, über eine ehemalige Mieterin des Hauses, in dem er lebt, „wider besseres Wissen eine Behauptung tatsächlicher Art aufgestellt zu haben, die geeignet ist, eine behördliche Maßnahme“ gegen die Betroffene herbeizuführen. Im Klartext: Golke soll ihr fälschlich bei einer Behörde, dem Veterinäramt, eine Misshandlung ihres Hundes vorgeworfen haben, um die Behörde zu veranlassen, gegen sie vorzugehen (wir berichteten). Bei einem ersten Verhandlungstermin Anfang September war der Prozess ausgesetzt worden, weil Christine K., die Hauptbelastungszeugin, die Golke bei der Polizei angezeigt hatte, nicht erschienen war.

veröffentlicht am 10.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß


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