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Fakten, Fakten, Fakten – die Flegesser Grundschüler recherchieren im Kino Maxx

Auch hinter der Leinwand sind Filme spannend

Hameln. „Hm, riecht das lecker!“ Als wir das Kino Maxx in Hameln betreten, steigt uns süßer Popcornduft in die Nase: der typische Kinogeruch.

veröffentlicht am 02.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 22:21 Uhr

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Autor:

der Kombilasse 3/4 der Grundschule Flegessen
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Wir werden empfangen von Theaterleiterin Ines Hölzer und Techniker Tim Ziegler. Ines Hölzer erzählt uns alles, was wir wissen wollen, zum Beispiel, wie das Kino eigentlich zu seinem Namen „Maxx“ kam. Zunächst habe die Cinemaxx-Gruppe das Kino eröffnen wollen, doch kurz davor abgelehnt“, erklärt Hölzer. Stattdessen übernahm eine andere Kette. „Es wäre teuer geworden, die Aufschrift zu entfernen und neu zu machen.“ So wurde es einfach auf „Maxx“ abgekürzt, hat aber mit „Cinemaxx“ nichts zu tun. Heute betreibt die Firma K-Motion das Kino. Auch der Techniker Tim Ziegler weiß unsere Fragen zu beantworten: „Die Filme kommen nicht mehr auf großen Rollen, sondern als Festplatten. Diese werden auf Computer aufgespielt und von da abgespielt.“

Wir dürfen in einen Technikraum, obwohl gerade der Film „Fünf Freunde“ läuft. Dort ist es warm und ziemlich laut. Die Lampe im Projektor wird so heiß, dass die Wärme durch eine Lüftung nach oben gezogen wird. Tim Ziegler erklärt, dass im Projektor Tausende von Spiegeln sind, die die Lichtflecke auf die Leinwand reflektieren. Ganz schön kompliziert ! In Kino 1, 3 und 4 können 3D-Filme gezeigt werden. Dafür braucht man einen besonderen Projektor und eine empfindliche, teure Silberleinwand. Die Zuschauer dürfen die Silberleinwand nicht anfassen. Ines Hölzer freut sich, dass das Maxx so modern ausgestattet ist.

Das haben wir über das Kino herausgefunden:

Im größten Kinosaal gibt es 359 Plätze. Alle Säle zusammen haben 974 Plätze.

Im Jahr 2011 war Harry Potter der meistbesuchte Film mit 13 940 Zuschauern, der zweiterfolgreichste Film war „Kokowääh“ mit ungefähr 9000 Besuchern. Bis jetzt ist „Ziemlich beste Freunde“ der meistbesuchte Film im Jahr 2012. Ines Hölzer glaubt, dass der beliebteste Film in diesem Jahr „Der kleine Hobbit“ wird, obwohl er erst Ende des Jahres rauskommt.

Wenn viele Besucher da sind, verbraucht das Kino sechs bis zehn große Säcke Popcorn. Es gibt sogar eine extra Popcornküche! Durch die Pappbecher entsteht Müll. Das wären jeden Tag zwei große Mülltonnen voll, deshalb gibt es eine Müllpresse dort.

Die größte Bildwand ist 8 Meter hoch und 15 Meter breit – also 120 Quadratmeter groß.

Wenn ein Film ausgelaufen ist, werden auch die Plakate wieder zurückgegeben. Denn sie gehören ja eigentlich dem Filmverleih.

Die Grundschüler aus Flegessen wissen über das Hamelner Kino gut Bescheid.

Foto: pr



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