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Auch die Hundesteuer soll erhöht werden

veröffentlicht am 06.04.2010 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hund

Hameln (HW). Die Politik dreht an der Gebührenschraube. Angesichts des Haushaltsdefizits in Höhe von 23 Millionen Euro soll auch die Hundesteuer erhöht werden. Und zwar für den ersten Hund von 78 auf 87 Euro, für den zweiten von 120 auf 132 Euro. Für jeden weiteren Vierbeiner sollen jährlich künftig 156 statt bisher 144 Euro an die Stadtkasse überwiesen werden. Tief in die Tasche greifen müssen Besitzer von Kampfhunden: 672 Euro statt bislang 612 Euro.

Dem Bürger wird tiefer in die Tasche gegriffen: Kindergartengebühren, Hundesteuer, Vergnügungssteuer für die entgeltliche Benutzung von Spielgeräten, Genehmigungsgebühren für Entwässerungsanlagen, die Grundsteuern A und B – alles soll teuerer werden. Hinzu kommt die Einführung einer Zweitwohnungssteuer. Das jedenfalls sind die Eckpunkte, mit denen sich heute ab 15 Uhr der Finanz- und Wirtschaftsausschuss im Sitzungssaal des Rathauses beschäftigen wird.
Die daraus resultierenden Mehreinnahmen beziffert Uwe Schoormann, Fraktionschef der Sozialdemokraten sowie Sprecher der aus SPD, FDP und Grünen bestehenden Mehrheitsgruppe, mit „rund 300 000 Euro“. 

Wenngleich sich die CDU gegen eine Anhebung der Grundsteuersätze A und B um 20 beziehungsweise zehn Prozentpunkte aussprechen will, soll die Erhöhung der Hunde und die Einführung einer Zweitwohnungssteuer von den Christdemokraten mitgetragen werden. „Wer unsere Infrastruktur nutzt, soll auch dafür zahlen“, begründet Griese.

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