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„Hätte da ein Mensch gestanden, wäre er wohl aufgespießt worden“ / Feuerwehren im Unwettereinsatz

Ast durchschlägt Dach und Zimmerwand

Hameln. „Na, das ist ja noch mal gut gegangen“, sagt Bodo Kauert und schaut auf einen 1,20 Meter langen Ast der ein bisschen so aussieht wie ein angespitzter Pfahl. Das mehrere Kilogramm schwere Teil hat am späten Dienstagabend um 23.10 Uhr das Ziegeldach eines Hauses an der Hamelner Gertrudenstraße durchschlagen. Schlimmer noch: Es ist wie ein Geschoss durch Dämmung und Rigipswand in ein Schlafzimmer geflogen und auf dem Fußboden liegengeblieben. Dicke Äste einer riesigen Zeder, die eine kräftige Sturmböe abgeknickt hat, haben das Glas eines Fensters zerstört. Scherben und Gipskartonteile liegen auf einem Bett. Gut, dass eine 30-jährige Frau, die sich in der Dachwohnung aufgehalten hat, gerade im Wohnzimmer war. „Ich habe so etwas in 30 Dienstjahren noch nie zuvor gesehen“, sagt Hauptbrandmeister Kauert. „Hätte da ein Mensch gestanden, wäre er wohl aufgespießt worden.“

veröffentlicht am 05.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 06:41 Uhr

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Autor:

Ulrich Behmann


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