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Armutszeugnis

Ein bisschen ist es wie bei der Katze, die sich in den Schwanz beißt: Erst nimmt man den Frühschwimmern im Südbad die Trainingsmöglichkeit, bietet ihnen als Kompromiss sechs Wochen in den Schulferien, schickt sie die übrige Saison ins Hallenbad und argumentiert dann seitens der Stadt: „Dort erreichen wir mehr.“ Kunststück, wenn Frühschwimmer keine Wahl haben. Und ein Armutszeugnis, wenn ein Mittelzentrum wie Hameln nicht in der Lage ist, sommerliches Schwimmen zu früher Stunde unter freiem Himmel zu ermöglichen. Was sehr viel kleinere Kommunen über Flexibilität lösen, scheitert hier an bürokratischen Hürden und dem Verweis auf fehlendes Personal. Statt Alternativen zu testen, werden in Hameln in der Freibad-Saison Frühschwimmer fast vier Monate lang ins Hallenbad geschickt. Das ist unsportlich. k.rohr@dewezet.de

veröffentlicht am 29.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:41 Uhr

Autor:

Karin Rohr
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