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Archäologen stoßen auf Schauplatz einer großen Katastrophe

veröffentlicht am 11.05.2010 um 11:41 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni). Bei ihren Grabungen in der Hamelner Fußgängerzone ist das Team um den Archäologen Joachim Schween vermutlich zum Schauplatz einer Katstrophe vorgestoßen, die vor 450 Jahren die Stadt heimsuchte.

Schween und sein Kollege Kay Suchowa haben die Baugrube für die Trafostation in der Osterstraße um einen sogenannten Suchschnitt bis vor die Gebäudeflucht der Häuser erweitert und dabei eine Bruchsteinmauer und "mächtig viel Brandschutt" entdeckt. Aus dem Schutt konnten sie geschmolzenes Fensterglas und Scherben bergen, die sich dem späten Mittelalter zuordnen lassen - jener Zeit um 1560, als in Hameln ein großes Feuer gewütet und 44 Häuser in Schutt und Asche gelegt hat.



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