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Deutlicher Zuwachs an gemeldeten Arbeitsstellen

Arbeitsmarkt trotz Winter stabil

HAMELN. Die Arbeitslosenzahlen im Weserbergland sind im Februar 2018 trotz des Winters stabil geblieben: 13 062 Menschen waren arbeitslos gemeldet, eine Person mehr als im Vormonat.

veröffentlicht am 28.02.2018 um 18:48 Uhr
aktualisiert am 28.02.2018 um 21:40 Uhr

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Im Vergleich zum Februar 2017 waren es 405 Männer und Frauen weniger. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Einen Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Januar bei den jungen Menschen unter 25 Jahren zu beobachten (+79/+5,5 Prozent).

Bei den Arbeitsagenturen in der Arbeitslosenversicherung sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Vergleich zum Vormonat um 66 auf 4442 Personen (-1,5 Prozent). In der Grundsicherung waren bei den Jobcentern 8620 Arbeitslose gemeldet; 67 mehr als im Januar (+0,8 Prozent).

Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Hameln, zur aktuellen Arbeitsmarktsituation: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen im Februar wiederholt sich jedes Jahr. Der Grund dafür ist, dass im Februar betriebliche Ausbildungen enden und nicht alle Auszubildenden nach abgeschlossener Prüfung vom Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die Arbeitslosigkeit ist aber erfahrungsgemäß kurz, da die meisten bald wieder eine Stelle finden. Eine Ausbildung ist ein Grundpfeiler für eine erfolgreiche Zukunft – für Betriebe und die Auszubildenden gleichermaßen. Dabei spielt das Alter keine Rolle.“

Im Bezirk der Arbeitsagentur Hameln waren im Februar 3264 Ausländer arbeitslos gemeldet. Zu der Gruppe der Ausländer gehören sowohl Personen, die schon länger im Weserbergland leben, als auch neu hinzugekommene, geflüchtete Menschen. Die Anzahl derer, die aus ihrem Heimatland geflohen sind und sich bei den Jobcentern und Arbeitsagenturen im Agenturbezirk Hameln arbeitslos gemeldet haben, belief sich im Februar auf 1365 Personen. Weitere 561 Geflüchtete befanden sich in Integrationskursen und Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Bestand an offenen Stellen stieg im Februar im Vergleich zum Vormonat Januar leicht an (+117 / +3,8 Prozent). Derzeit sind 633 Stellen mehr als im Vorjahr gemeldet (+24,7 Prozent). Im Februar 2018 gingen 1039 neue Stellen ein. Das sind 339 mehr als im Januar (+48,4 Prozent); auch 78 mehr als vor einem Jahr. Die Berufsbereiche mit den am meisten zugegangenen Arbeitsstellen sind die Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung (+283 Stellen) und die Gesundheits-, Sozial- und Lehrberufe (+250 Stellen). Diese nehmen bereits 51,3 Prozent aller neuen Stellen ein.

Die Unterbeschäftigung betrug im Februar 17 289 Personen, das waren 689 weniger als 2017 (-3,8 Prozent).

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