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Ideen und Vorschläge für den Kuckuck

Anwohner kämpfen gegen schlechten Ruf

Hameln. Kuckuck ist nicht gleich Kuckuck. Das sagen zumindest einige Anwohner, die seit langer Zeit dort wohnen, sich als „Alteingesessene“ bezeichnen. „Es gibt solche und solche, alteingesessen und zugezogen. Da gibt es einen Unterschied“, so die Teilnehmer eines Treffens im Kuckucksnest. Unter dem Motto „Miteinander leben am Kuckuck“ schilderten sie beim ersten offenen Bewohnertreff ihre Anregungen und Ideen, aber auch ihren Ärger und Unmut. Claudia Schmidt, Projektkoordinatorin der Stadt, zuständig für den Kuckuck, nahm sich den Vorschlägen der Bewohner an. „Wir wollen etwas entwickeln, gemeinsam etwas anstoßen“, erklärt Schmidt das Ziel.

veröffentlicht am 08.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Autor:

von svenja-a. möller
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Zum offenen Gespräch sind lediglich drei Personen gekommen, sie leben zum Teil seit 40 Jahren im Viertel. Die drei versichern, dass sie für die Mehrheit sprechen, wenn sie sagen, dass die „Verallgemeinerung“, wie sie es nennen, enden muss. Es wäre immer nur die Rede von „sozial schwach“ oder „Missständen“.

Zusammen mit Schmidt tragen sie die positiven Seiten des angeblichen „Problemviertels“ zusammen: Es sei sehr grün und auch die Nähe von Kindergärten und Schulen sei gut. Ebenso „private Initiativen“ der Anwohner. Die „Alteingesessenen“ betonen, dass sie sich eine Annäherung mit den neuen Bewohnern durchaus wünschen. „Viele Kulturen bereichern ja“, erklärt ein Teilnehmer. Eine Feier auf dem alten Bolzplatz, wie sie vor Jahren stattfand, sollte es wieder geben. Oder ein Straßenfest. So könne man sich kennenlernen und vielleicht auch gegenseitig verstehen. Insgesamt kommen beim offenen Gespräch einige Ideen für eine Verbesserung zusammen.

Dass der Kuckuck den schlechten Ruf wohl so schnell nicht loswerden wird, das wissen die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Denn sie selbst können Beispiele aufzählen, die zeigen, dass am Kuckuck nicht immer alles rund läuft. Dass Müll eingesammelt, Unkraut gejätet, Bäume ausgeästet und der Rasen dringend gemäht werden muss, seiwn dabei aber noch die „Problemchen“ unter den Problemen.

Den offenen Bewohnertreff im Kuckucksnest soll es ab sofort jeden Montag von 16.30 bis 18 Uhr geben.



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