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Stadt soll Anrainerkonferenz beitreten – Linke und Piraten hoffen auf Unterstützung aller Parteien

Antrag gegen „Salzpampe“ in der Weser

Hameln (HW). Die Stadt Hameln soll der Werra-Weser-Anrainerkonferenz beitreten und sich dafür einsetzen, dass die Versalzung der Weser aufhört. Diese Forderung hat jetzt die gemeinsame Hamelner Ratsfraktion Piraten/Linke gestellt. „Wir hoffen, mit unserem Antrag bei den anderen Ratsparteien offene Türen einzurennen“, erklärt Ratsherr Peter Kurbjuweit (Linke).

veröffentlicht am 22.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:41 Uhr

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In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses habe die Verwaltung der Politik ausführlich über die Salzeinleitung in Werra und Weser durch das Kasseler Unternehmen K+S informiert. „Fast alle Städte und Gemeinden entlang der Weser sorgen sich, dass das Grundwasser und die Trinkwasserspeicher versalzen, und setzen sich für sauberes Weserwasser ein. Die Stadt Hameln kann da nicht auf ihrem Zuschauerposten bleiben. Schließlich geht es auch um den Schutz unseres Grundwassers und der Trinkwasserspeicher für Hameln“, bekräftigt Kurbjuweit, der für die Fraktion das Mandat im Umweltausschuss wahrnimmt.

Aktuell gehe es darum, die Auseinandersetzung um die Einhaltung der Umweltziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu unterstützen, ergänzt Jörgen Sagawe als Fraktionsvorsitzender. „Die werden durch die bestehenden Genehmigungen momentan nicht eingehalten. Nur, wenn jetzt damit angefangen wird, die Salzeinleitungen zu verringern, können wir den Fluss für unsere Stadtentwicklung vernünftig nutzen“, sagt der Pirat. Solange „Salzpampe“ die Weser heruntergespült werde, sei beispielsweise eine naturnahe Ufergestaltung am geplanten Tündernsee nicht zu realisierenen. „Auch alle Überlegungen für das noch militärisch genutzte Weserufer werden durch die derzeit schlechte Wasserqualität in der Weser beeinträchtigt“, fürchtet Sagawe. Deshalb müsse die Stadt Hameln Interesse daran haben, sauberes Weserwasser zu bekommen.

Die Fraktion Piraten/Linke fürchtet um die Wasserqualität der Weser.

Foto: Dana



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