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Bereitschaftspolizei probt in Hameln den Ernstfall

Anschlag-Szenario – Laute Knalle in der Kaserne

HAMELN. Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei Hannover hat am Mittwochvormittag gemeinsam mit Rettungskräften der Johanniter Unfallhilfe in der ehemaligen Linsingen-Kaserne den Ernstfall geprobt. Dabei kam auch Pyrotechnik zum Einsatz. Die angenommene Lage sah einen Anschlag auf eine Sportveranstaltung mit vielen Verletzten und Toten vor.

veröffentlicht am 09.08.2017 um 18:22 Uhr

Auf dem Gelände der Linsingen-Kaserne übten Bereitschaftspolizei und Rettungskräfte. Foto: Dana
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Polizisten waren „robust“ ausgerüstet – sie trugen Helme, Masken und kugelsichere Westen, waren zum Teil mit Maschinenpistolen bewaffnet. Es wurden Spezialböller gezündet. Das sollte Explosionen simulieren. „Die Pyrotechnik wurde eingesetzt, um den Stresslevel der übenden Beamten zu erhöhen und das Szenario möglichst realistisch zu gestalten“,erklärt der Sprecher der Zentralen Polizeidirektion, Hans Gehrmann, im Gespräch mit der Dewezet.

Die Bereitschaftspolizisten, darunter auch Festnahme-Einheiten, mussten auf das Anschlagszenario reagieren. Sie sollten „den Tatort“ sichern, Täter identifizieren und nach weiteren Sprengvorrichtungen suchen. Ziel war es auch, Hand in Hand mit zivilen Sanitätern zusammenzuarbeiten und ihnen einen gefahrlosen Zugang zu den „Opfern“, die von Mimen dargestellt wurden, zu ermöglichen.

Bereits in der Nacht hatten Anwohner in der Nordstadt laute Knalle gehört. Die Polizei hatte in diesem Fall aber nicht die Finger im Spiel. „Es war kurz vor Mitternacht, als wir aufgewacht sind“, erzählt eine Frau. Es habe sich angehört wie Schüsse. Bei der Leitstelle sei wegen der seltsamen Knallgeräusche kein Notruf eingegangen, sagte Oberkommissar Andreas Appel. Der Verursacher ist unbekannt.



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