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Annika macht wieder Pläne

veröffentlicht am 19.12.2013 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Würde am liebsten ab Sommer studieren: Annika, die gegen ihre Leukämie gekämpft hat. Doch die Nachwirkungen von Krankeheit und Therapie machen der jungen Frau immer noch zu schaffen. ah

Hameln (ah). Selten haben Menschen im Landkreis ein so beeindruckendes  Zeichen der Solidarität gesetzt wie im Falle der an Leukämie erkrankten Annika. Sie gab der Krankheit im Frühjahr ihr Gesicht. Das Kollegium der Wilhelm-Raabe-Schule, an der Annikas Mutter unterrichtet, initiierte mit Unterstützung der DKMS eine Typisierungsaktion. 2118 Menschen spendeten Blut, 90000 Euro gingen „für Annika und andere an Leukämie Erkrankte“ ein. Laut DKMS-Aktionsbetreuerin Bettina Steinbauer haben mittlerweile zwei jener Blutspender durch Stammzellenspende Leben gerettet. Wenige Wochen nach der Typisierung erfährt Annika, dass es auch für sie einen genetischen Zwilling gibt: ihre ältere Schwester.

Sieben Monate sind seither vergangen. Auf ihrem Lieblingsplatz vor dem Kachelofen hat Annika es sich gemütlich gemacht. Sie sieht zerbrechlich aus, wiegt etwa 50 Kilo bei einer Größe von 1,80 Metern, ihre Haare wachsen „endlich wieder“ – und Pläne hat sie auch schon wieder, sie möchte Soziale Arbeit in Hildesheim studieren.



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