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Anlieger der Emmernstraße sind auf Stadt nicht gut zu sprechen

veröffentlicht am 30.03.2010 um 18:36 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni). Der Lkw-Fahrer steuert seinen Wagen im Schneckentempo durch die Emmernstraße. Für die Fußgänger wird bei dieser Begegnung auf engem Raum nicht nur der Platz knapp, sondern auch die Luft dick. Auf Tuchfühlung mit dem orangefarbenen Kipper steigen ihnen die Abgase des Dieselmotors in die Nase. „Wenn hier drei Lastwagen nacheinander durchgefahren sind, stinkt es im ganzen Geschäft wie die Pest“. Was Carmen Schlotter von Betten Knemeyer beschreibt, ist erst die Vorstufe dessen, was Geschäftsleute und Passanten in der Emmernstraße noch erwartet: Dass der gesamte Baustellenverkehr ausschließlich über „unsere Straße“ abgewickelt werden soll, bringt nicht nur Schlotter in Harnisch.

 „Für uns wird das eine Katastrophe“, sieht auch Sabine Wiegrefe (Orthopädie Schuhtechnik Siegmann) schwere Zeiten auf sich zukommen. „Im Sommer leben wir zu 50 Prozent von den Touristen“, die könne sie genau so abschreiben, wie vermutlich viele ihrer gehbehinderten Kunden.  
 Allein für die ebenso lästigen wie unausweichlichen Begleiterscheinungen der Pferdemarkt-Verschönerung herhalten zu sollen – den Geschäftsleuten in der Emmernstraße stößt das übel auf. Und nicht nur Hans-Jürgen Diemer (Femina) oder Hildegard Ulbrich (Goldschmiede Ulbrich) fragen sich, ob die Ritterstraße „möglicherweise“ deshalb vom Baustellenverkehr verschont werden soll, „weil dort Geschäftsleute sitzen, die bessere Verbindungen zur Stadt haben als wir“.



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