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Klaus-Peter Wennemann trat nicht wieder an

Anke Blume neue Chefin bei Hamelner FDP

HAMELN. Der FDP-Stadtverband hat am Dienstag im Hotel Zur Krone Anke Blume zur neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Klaus-Peter Wennemann, hatte sich nicht erneut zur Wahl aufstellen lassen.

veröffentlicht am 07.02.2018 um 13:59 Uhr
aktualisiert am 07.02.2018 um 18:00 Uhr

Anke Blume. Foto: Archiv/Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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„Ich freue mich, auf Menschen mit großer politischer Erfahrung vertrauen zu können und von neuen Vorstandsmitgliedern frische Impulse zu erhalten“, teilte Blume tags drauf via Facebook mit. Der neue Vorstand des Stadtverbands sei „ein tolles Team“. Er besteht aus Anke Blume als Vorsitzender, Rudolph Pernath und Reinhold Klostermann als ihre Stellvertreter, Schatzmeister Heiner de Jong und Schriftführer Andreas Sörensen. Auch Klaus-Peter Wennemann bleibt dem Vorstand erhalten: als einer der vier Beisitzer.

Auf Anfrage begründet Wennemann seinen Verzicht auf die Kandidatur für die Wahl des Stadtverbandvorstands: „Ich ziehe mich aus der direkten lokalen Politik zurück.“ Hinter der Kulisse stehe er seinen Parteifreunden zwar weiter mit Rat und Tat zur Seite. Seinen Fokus möchte er nun jedoch auf die überregionale Politik richten. So sei er etwa neu in den Vorstand der Liberalen Senioren in Niedersachsen gewählt worden. Darüber hinaus bleibe er weiterhin im Landesvorstand der FDP, Vorsitzender des Landesfachausschusses Finanzen und Steuern sowie Mitglied im Bundesfachausschuss Finanzen und Steuern. Gerade im Bundessausschuss hätten die Anforderungen „deutlich zugenommen“, seit die FDP wieder in den Bundestag eingezogen sei, sagt Wennemann. Dafür wolle er die erforderliche Zeit aufbringen können. Aus diesem Grund habe er unlängst auch seinen Sitz im Bezirksvorstand niedergelegt. Auch aus dem Kreisvorstand werde zurücktreten.

„Mit Anke Blume hat sich jemand für den Stadtverbandsvorsitz gefunden, der sehr dafür geeignet sei“, sagt Wennemann. Sie sei „schon lange dabei“ und sei „sozial sehr engagiert“. Außerdem tue es der FDP gut, mehr Frauen, speziell in Führungspositionen zu haben.

Anke Blume freut sich über das Vertrauen ihrer Parteifreunde, wie sie im Gespräch mit der Dewezet sagt. Für sie persönlich sei es gewissermaßen eine „logische Konsequenz“ gewesen, irgendwann noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Schließlich war die Rechtsanwältin bereits zuvor stellvertretende Vorsitzende im Stadtverband gewesen, habe sich in der Kommunalwahl engagiert und sich zur Wahl zur Oberbürgermeisterin aufstellen lassen. Als Stadtverbandvorsitzende wünsche sie sich, dass die FDP noch mehr ins Blickfeld der Bürger gerate und der Zulauf an Mitgliedern sich so fortsetze.

Die gebürtige Hannoveranerin lebt und arbeitet seit etwa Mitte der 90er Jahre in Hameln.

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