weather-image

Geschwister stoßen bei jüdischen Gemeinden auf geteiltes Echo / Politik muss entscheiden

Angehörige fordern „Stolpersteine“ für NS-Opfer

Hameln (HW). Noch einmal hat sich die Politik mit der Genehmigung sogenannter Stolpersteine in Hameln zu beschäftigen. Der Grund ist ein Antrag zweier Geschwister aus Emmerthal, die vor dem Haus Neue Marktstraße 14 diese Gedenksteine ins Erdreich gelassen wissen möchten, weil aus dem Hamelner Gebäude drei Familienangehörige von den Nationalsozialisten deportiert worden und in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt ums Leben gekommen sind: Rosa Culp, Sophie und Ingrid Friedheim – Urgroßmutter, Großtante und Tante der beiden Emmerthaler. Auf den Stolpersteinen sollen die Namen der drei deportierten Juden stehen. „Das Bücken, um die Namen und Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, ist auch eine symbolische Verbeugung vor den Opfern“, begründen die Geschwister.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 17:21 Uhr

270_008_6161503_hm105_Dana_0502.jpg


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt