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Das fehlende Geländer beunruhigt Bürger

An der Hamelbrücke lauert Gefahr

Hilligsfeld. „Oh ja, ein Geländer bitte“, fordert die 14-jährige Angelina, die auf der Bank an der kleinen Hamelbrücke in Hilligsfeld mit ihrem Hund Chilly die Abendsonne genießt. „Chilly hätte mich vor kurzem da fast reingezogen“, berichtet das junge Mädchen. Angelinas Freundin Lina ist anderer Meinung. „Das soll man so lassen, wie’s ist. Ist doch voll schön die Natur und so“, so die 15-Jährige.

veröffentlicht am 19.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Ernst August Wolf
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Auch im großen Saal des Gasthofs von Sönke Schrader stand das Thema „Brückengeländer“ im Mittelpunkt der Ortsratssitzung. „Wir können nicht die ganze Hamel einzäunen, da braucht nix hin“, stellte CDU-Ortsratsmitglied Friedrich-Wilhelm Meyer energisch fest und fand die Zustimmung von Zuhörer Herbert Michaelis. Der fragte: „Ist das nicht Sache der Hamelner? Die sagen, da muss kein Geländer hin.“ „Aber viele Ältere fühlen sich unwohl ohne Geländer. So ein Geländer, das ist unser Ding“, erwiderte Hans-Friedrich Wodtke von der Freien Wählergemeinschaft fest. Nur ein einseitiges Geländer zur Fließrichtung hin, so lautete ein weiterer Vorschlag. „Aber auf jeden Fall ein Geländer. Stellt euch vor, da treffen tobende Jugendliche auf eine 70-jährige Oma, und dann kein Geländer?“

Erst nach Sitzungsende entzündete sich am Thema „Hamelbrücke“ eine lebhafte Diskussion zwischen den Ortsratsmitgliedern und dem guten Dutzend Besucher. Manfred Götz hatte zuvor die Sitzung für den erkrankten Ortsbürgermeister Walter Bödecker geleitet.

Die Metallabteilung der Hamelner Jugendwerkstatt habe schon einen Entwurf gemacht, teilte Götz mit. „Feuerverzinkt, aber noch nicht ganz kompatibel mit den Vorgaben. Mit den erheblichen Erdarbeiten kommen wir auf rund 1500 Euro“, erläuterte der stellvertretende Bürgermeister, der das als Aufruf an mögliche Privatspender und die Vereine verstanden wissen wollte.

Die weiteren Tagesordnungspunkte „Thingplatz, Rampe am Dorfgemeinschaftshaus, Mittelanmeldungen für das Haushaltsjahr 2014 oder Informationen zum Sachstand Windenergie“ wurden allesamt einhellig und in Windeseile abgehakt.

So können Bürger ab sofort die Bauleitplanungen zu den geplanten Windparkprojekten am „Riethberg“ und am Entsorgungspark am „Sachsengrund“ in der Abteilung 41 der Stadt und im Internet (http://www.hameln.de/stadtportal/bauen/bauleitplanung/index.htm) einsehen. „Es sind jetzt vier Wochen Zeit, um dazu Stellungnahmen und Einsprüche abzugeben“, teilte der städtische Ortsratsbetreuer Sascha Köberle mit.



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