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Amtstierarzt sperrt Hamelner Schweinezuchtbetrieb

veröffentlicht am 14.01.2011 um 10:48 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Schwein

Hameln (red). Nachdem gestern bekannt geworden ist, dass auch ein Ferkelerzeugerbetrieb im Landkreis Hameln-Pyrmont mit einem Futtermittel, das mit Dioxin verunreinigt wurde, beliefert worden ist, hat das Veterinäramt den Hof vorerst teilweise gesperrt. Nun müssen Untersuchungen zeigen, ob die Tiere kontaminiert sind.

Laut Amtstierarzt Dr. Peter Bolten ist ein Ferkelerzeugerbetrieb mittlerer Größe bei Hameln betroffen. Der Betrieb habe einmalig eine Lieferung eines kontaminierten Futtermittels erhalten. Der Amtstierarzt sperrte in dem Betrieb einen Teilbestand von 84 Sauen und 650 Ferkeln.
 Die Sauen hatten Anfang Dezember über einen Zeitraum von 14 Tagen das kontaminierte Futtermittel erhalten, erklärt Behördensprecherin Anja Hegener. Es handele sich dabei um ein Spezialfutter für säugende Tiere. Derzeit werde geprüft, inwieweit die Muttertiere und auch die Ferkel mit Dioxin belastet sind. Die Behörde veranlasste, dass die 84 Sauen nicht als Schlachtschweine für Lebensmittel vermarktet werden dürfen. Auch die 650 Ferkel dürfen derzeit nicht verkauft werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen eines Lebensmittelinstitutes in Oldenburg erwartet der Landkreis Anfang übernächster Woche.
Sollte sich herausstellen, dass das Fleisch der Tiere mit Dioxin belastet ist, „müssen die Tiere getötet und danach fachgerecht entsorgt werden, damit das Fleisch nicht in die Nahrungskette gelangt“, sagt die Behördensprecherin.



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