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Amerika-Bild durch Schüleraustausch geprägt

veröffentlicht am 01.03.2015 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (eaw). Seit 40 Jahren besteht ein alljährlicher Schüleraustausch zwischen der US-Schule im Neu-England-Staat Vermont und dem Hamelner Schiller-Gymnasium. Keine Frage also, dass die Feier an lässlich des 40-jährigen Bestehens in der Schulmensa zu einer Erinnerungs- und Zeitreise wurde.  

 

Dorothea Groth etwa betreute den 1981er-Austausch. „Eine Schülerin war in ihrer Gastfamilie erkrankt und wir fuhren mit einem alten Auto hin, um sie zu besuchen. Wir standen noch keine zwei Minuten in der Auffahrt, da waren wir schon von zwei Polizeiwagen eingekreist und etlichen Polizisten mit gezogenen Waffen umringt. Das nennt man dann wohl aktive ´neigborhood-watch´“, berichtet Dorothea Groth.
Auch der Emmerthaler Unternehmer und AdU-Vorsitzende Jürgen Lohmann hat bleibende Erinnerungen an seine Zeit in den USA. „Das war 1977. Ich war der einzige Teilnehmer unter 18, und der Vater meiner Gastfamilie hatte einen Pilotenschein. Da sind wir von Burlington aus nach Washington D. C. geflogen. Einfach toll“, erzählt er. Auch Schulleiter Andreas Jungnitz ist überzeugt: „Da wird weder verklärend noch überbetont kritisch geurteilt. Auf jeden Fall ist der Austausch ein Beitrag zum Abbau des klischeehaften Amerikabildes in Europa.“



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