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Über 600 Hamelner können noch einmal wählen / Holt die AfD einen dritten Sitz?

Am Sonntag: Drei Kreuze für den Rat

HAMELN. Am Sonntag können 648 Hamelner (noch einmal) darüber entscheiden, wer künftig im Rat der Stadt mitentscheidet. Im Wahlbezirk 30 findet die Nachwahl zur Kommunalwahl statt, nachdem dort im September falsche Stimmzettel ausgegeben worden waren und der Rat die Wahl dort für ungültig erklärt hatte. Eine Veränderung ist durch die Nachwahl nicht nur theoretisch denkbar: Erhält die AfD die dafür nötige Anzahl an Stimmen, bekäme sie einen dritten Sitz im Rat und der Vertreter der Unabhängigen/Freien – Bürgerliste Hameln verlöre seinen.

veröffentlicht am 17.02.2017 um 13:11 Uhr
aktualisiert am 17.02.2017 um 21:10 Uhr

Es ist (noch einmal) Wahl – nicht alle haben noch einmal Plakate aufgehängt, doch geworben haben alle zur Wahl stehenden Parteien im Wahlbezirk 30 in den vergangenen Tagen für sich und ihre Kandidaten. Am Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr ist das Wahllok
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Innerhalb einzelner Parteien könnten sich außerdem personelle Veränderungen ergeben – allerdings hat die Stadt im Vorfeld nicht ausgerechnet, wer bei wie vielen Stimmen seinen Stuhl für einen Parteikollegen freimachen müsste.

Für Sonntag mussten noch einmal Wahlhelfer engagiert werden, doch das sei kein Problem gewesen, heißt es aus dem Rathaus. Man habe überwiegend auf das Team vom September zurückgreifen können, um die erforderlichen acht Wahlhelfer einzusetzen.

Von 8 bis 18 Uhr ist das Wahllokal am Sonntag in der Pestalozzischule geöffnet – dann wird sich zeigen, inwieweit die Parteien in dem Bezirk die Menschen in den vergangenen Tagen motivieren konnten, erneut zu wählen. Mit Flyern und (wenigen) Plakaten haben die Parteien hauptsächlich in dieser Woche noch einmal für sich geworben (wir berichteten). Im September hatte die Wahlbeteiligung in diesem Bezirk bei 41,16 Prozent gelegen. Zum Vergleich: Im gesamten Hamelner Gebiet waren 49,46 Prozent der Berechtigten zur Wahl gegangen. Bis gestern war nur 13-mal per erneut möglicher Briefwahl abgestimmt worden.

Foto: Pixabay

Nach 18 Uhr wird am Sonntag mit dem Auszählen der maximal 1944 Stimmen begonnen – die Stadt rechnet damit, dass das Ergebnis gegen 20 Uhr vorliegen könnte. Als Spitzenkandidaten auf den Listen ihrer Parteien stehen zur Wahl: Bettina Schultze (SPD), Lars Kocea (CDU), Sven Kornfeld (Grüne), Rüdiger Zemlin (FDP) und Sigrid Schmidtchen (Unabhängige). Außerdem treten an: Marion Suhr (Die Linke), Annemarie Knoke (AfD), Matthias Hackbarth (Piraten), Holger Rieger (Bürgerliste) und Stefan Reese (Frischer Wind).

Wer im September per Briefwahl abgestimmt hat, muss jetzt nicht noch einmal wählen gehen.


Info: Unter dewezet.de veröffentlichen wir am Sonntagabend die Ergebnisse der Nachwahl.



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