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Altes Nazi-Kino: Wird daraus bald eine Moschee?

veröffentlicht am 08.02.2012 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Nach Recherchen der Dewezet ist das ehemalige Kino an der Deisterstraße als möglicher Standort für eine arabische Moschee im Gespräch. Wo einst Rechtsradikale ihre dumpfen Parolen grölten, könnten sich schon bald fromme Muslime im Gebet zu Allah zusammenfinden.

In den neunziger Jahren hatte der Hamburger Rechtsanwalt und Neonazi Jürgen Rieger die Immobilie erworben. Nach seinem Tod vermachte er das alte Kino und ursprüngliche „Hotel Monopol“ einer Erbengemeinschaft, der keine Nähe zur rechten Szene nachgesagt wird. Die neuen Eigentümer sind offensichtlich darum bemüht, in bestem Einvernehmen mit der Verwaltung nach einer stadtverträglichen Folgenutzung für das Gebäude zu suchen.

Nach den der Redaktion vorliegenden Informationen haben die Eigentümer verschiedene Nutzungsoptionen für das Gebäude erarbeitet. Auch „die potenzielle Nutzung als Gebets- und Versammlungsstätte“ sei denkbar. Die Eigentümer sind grundsätzlich bereit, die Immobilie zu verkaufen und würden einen Käufer bevorzugen, „dessen Absichten eng mit denen der Stadt Hameln im Einklang stehen.“

Der Verwaltung kommt dieses Angebot zurzeit offenbar sehr gelegen. Sie steht bei Omar El Charif im Wort, ihm bei der Suche nach einem Grundstück zu helfen, auf dem die islamische Gemeinde „Al Rahman für Integration“ eine Moschee bauen kann.

Omar El Charif hat das Gebäude bereits besichtigt. Ob es Verhandlungen gibt und wie Charif das Potenzial des alten Kinos für die Nutzung seiner Gemeinde einschätzt, lesen Sie in der Dewezet.

 



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