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Rentenniveau sinkt, Lebenserwartung steigt / Thema im Forum

Altersarmut – ein drängendes Problem

Hameln (red). 73 Prozent der Deutschen glauben, dass Altersarmut schon in wenigen Jahren eines der größten Probleme des Landes sein wird, so das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Studien zeigen, dass das generelle Armutsrisiko für ältere Menschen in Deutschland zwar in den vergangenen zehn Jahren in etwa gleich geblieben ist, aber dass als Ergebnis der sogenannten Riester-Reformen das Rentenniveau in den nächsten Jahren stetig sinken wird, Rentenentwicklung und Lohnentwicklung fallen auseinander, für die künftigen Rentnergenerationen reicht die Rente immer weniger aus, um den Lebensstandard abzudecken. Hinzu kommen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt: Immer mehr Beschäftigte erfüllen nicht die Anforderungen einer kontinuierlichen Vollzeitbeschäftigung mit existenzsichernden Löhnen, die für eine ausreichende Rente erforderlich ist. Und gerade die Niedriglohnbezieher haben nur geringe Chancen, die Rentenlücke durch Vorsorge auszugleichen.

veröffentlicht am 15.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 00:41 Uhr

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Dr. Gerhard Bäcker, Professor für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen, beschäftigt sich insbesondere mit den Grundlagen und Problemen des Sozialstaates und untersucht die Empirie und Geschichte des Wohlfahrtsstaates. Weitere Themen sind der Arbeitsmarkt, Armut und Ausgrenzung und die Rolle älterer Arbeitnehmer. Morgen referiert er im Rahmen des Hamelner Forums um 19 Uhr im Lalu im Hefehof.



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