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Laienspielgruppe Halvestorf begeistert mit zwei Vorstellungen in der Sporthalle / Viele flotte Sprüche

„Alles bestens geregelt“ lässt Publikum Tränen lachen

Halvestorf. Eine vergnügliche Theatervorstellung – und das mit einer Vielzahl flotter Sprüche – erlebten an zwei Tagen Hunderte von Zuschauern in der Sporthalle Halvestorf. Aufgeführt wurde das Lustspiel „Alles bestens geregelt“ aus der Feder von Bernd Gombold.

veröffentlicht am 12.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Heiko Gropp
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Wie schon in den vorangegangenen Jahren hatten die elf Frauen der Laienspielgruppe Halvestorf unter der Leitung von Dagmar Jürgens im Vorfeld nicht zuviel versprochen. Die Zuschauer bogen sich vor Lachen und bejubelten die Sprüche sowie die perfekt durch die Darstellerinnen präsentierten Charaktere. Glänzend fügte sich in die erfahrene Theatertruppe der Neuzugang Katja Rügge ein, die als putzwütige Klara auftrat. Und manch einer fragte sich: Hat sie je etwas anderes gemacht, als Theaterspielen?

„Oben licht und unten dicht“, so präsentierte sich Marion Binder als Opa Anton, eine Rolle, die ihr als schlitzohriger Schwiegervater auf den Leib geschrieben schien. Unter dem Gejohle des Publikums präsentierte sie die seit Wochen getragene „Koalitionsunterhose“ – hinten schwarz und vorne gelb.

Mit nicht alltäglichen Bemerkungen über Frauen punktete Katja Usadel als Schriftsteller Hajo Hassmann. „Frauen sind wie Krawatten. Man wählt sie im Dunkeln aus und dann hat man sie am Hals“ oder „Du und der Gipfel der Liebe? So wie Du aussiehst, probiere es mal lieber mit dem Tal der Tränen.“ Und dann noch das Wort „Schatzi“, aber dieses Mal von Männern gegenüber Frauen geäußert. Auch hier klärte das Lustspiel auf: „Schatzi“ sagen Männer, wenn sie sich nicht entscheiden können zwischen Schaf und Ziege.

Wie weit Sparsamkeit gehen kann und zu welchen Blüten das führt, machte die krankhaft geizige Nachbarin Brunhilde klar; dargestellt von Franziska Sander: „So wie Du Blümchen auf dem teuren Klopapier hast, habe ich nicht einmal zu Weihnachten Geschenkpapier.“ Besondere Liebeserklärungen machte Lisa, die naive Postbotin (Martina Binder) dem angebeteten Hajo Hassmann: „Du bist der Stöpsel in meiner Badewanne.“

Ach ja, und dann war da noch im Laufe des Stückes die einfache Erklärung und Charakterisierung des gerade vor einigen Tagen begangenen Weltfrauentages. „Weltfrauentag – hieß das nicht früher einmal Frühjahrsputz?!“

Es waren klasse Vorstellungen, die das „Theaterdreamteam von Halvestorf“ auf die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten, brachten. Und wer sie gesehen hat, wird keine der Darstellerinnen vorziehen. Sie alle waren toll, perfekt, zum Schreien komisch. Die Fans sind sich einig: Macht weiter so.



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