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Rathaussanierung nach aktuellen Plänen nicht realisierbar

Alles beginnt wieder von vorn

Hameln (HW). „Es besteht starker Handlungsbedarf. Gerade die Aufzüge brauchen eine bauliche Veränderung“, erklärte Sonja Fricke vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung. Doch dann schob die städtische Abteilungsleiterin für die zentrale Gebäudewirtschaft ein Aber hinterher: „Die angedachten Rathaussanierungen können nicht isoliert betrachtet werden, weil sie auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben.“ Zudem sei eine 26 Wochen dauernde Bauzeit für die Verwaltungsmitarbeiter unzumutbar. Fricke schlug der Politik deshalb vor, das bisherige Gesamtkonzept zur Revitalisierung der beiden Verwaltungsgebäude in der Arbeitsgruppe noch einmal kritisch zu betrachten und nach neuen Lösungswegen zu suchen.

veröffentlicht am 20.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 08:41 Uhr

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Auch Volker Mohr bezeichnete die bisher vom Rat angedachte schrittweise Sanierung als „nicht zielführend“. Jede einzelne Maßnahme habe Auswirkungen auf andere Bereiche, begründete der Fachbereichsleiter Planen und Bauen. „Unzumutbar“ nannte er die dann entstehende Situation: „Und das nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Politik, weil es dann 26 Wochen keinen Sitzungssaal im Rathaus gibt.“

Karin Echtermann bedauerte zwar, dass der fraktionsübergreifende Beschluss, mit der Rathaussanierung zügig zu beginnen, nun Makulatur sei, die Sozialdemokratin drängte aber auch zur Eile: „Wir dürfen ein neues Konzept nicht vor uns herschieben. Die Arbeitsgruppe muss wieder aktiv werden, denn die neunte und zehnte Etage im Rathaus ist nicht mehr sicher.“ Diese Bedenken wollte Daniel Schimanski zwar nicht teilen, doch sprach auch der Christdemokrat von einer „unbefriedigenden Situation“ und einer „Herkules-Aufgabe“, die angeschoben werden sollte: „Nun sind wir auf dem Boden der Tatsachen gelandet.“ Schimanski forderte von der Verwaltung, bis zu den Haushaltsberatungen der Fraktionen verlässliche Zahlen über eine Gesamtsanierung zu bekommen.

„Dass nun alles keine Gültigkeit mehr haben soll, kann ich nicht verstehen“, erklärte Jürgen Mackenthun (Grüne) und ließ offen, ob es für eine Kernsanierung eine politische Mehrheit geben werde. Am Ende stimmte aber auch er dem Verwaltungsvorschlag und damit neuen Beratungen zu.



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