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Pflasterfest, Herbstmarkt, Mystica Hamelon & Co. : Ein Überblick zum Hamelner Festkalender

Alle zwei Monate wird gefeiert

Hameln. Die Stadt zeigte sich am vergangenen Wochenende von ihrer fabelhaften, mystischen und geheimnisvollen Seite. Bereits zum vierten Mal verwandelten sich die Altstadt und in diesem Jahr auch das Weserufer für „Mystica Hamelon“ in eine Welt aus fremden Zeiten.

veröffentlicht am 07.03.2016 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller
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„Wir hatten jetzt drei Jahre Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Die hatten wir in diesem Jahr leider nicht. Wir sind aber trotzdem zufrieden“, sagt Dennis Andres, Stadtmanager der Stadt Hameln. „Besonders Samstag war das Wetter wirklich unschön“, meint Andres. Das habe sich auch in den Besucherzahlen niedergeschlagen. Dennoch würde sich aber zeigen: „Mystica Hamelon funktioniert auch bei Regen“, erklärt der Stadtmanager. Auch wenn die Besucherzahlen im Vergleich zum letzten Jahr rückläufig seien, was schlichtweg am Wetter gelegen habe. „Genaue Zahlen, wie viele Besucher vor Ort waren, haben wir aber nicht“, erklärt Andres. Besonders am verkaufsoffenen Sonntag sei die Veranstaltung aber förmlich „explodiert“. Auch die langen Öffnungszeiten am Samstag (bis 24 Uhr) haben sich laut Andres gelohnt. „Ich war selbst noch mal gegen 23 Uhr unterwegs und rund um die Tavernen und die Lagerfeuer saßen noch einige Gruppen. Natürlich kann man zu dieser Zeit nicht mehr die großen Massen erwarten“, sagt Andres.

Um Besuchermassen in die Stadt zu locken, dafür ist der Hamelner Kalender aber ohnehin gut gefüllt. Fast alle zwei Monate soll ein themenbezogener Markt oder ein Fest die Besucher nach Hameln bringen. Nach dem Weihnachtsmarkt bis Ende Dezember findet bereits im März die „Mystica Hamelon“ statt. Nach einer längeren Pause über den Sommer gibt es im August dann das Pflasterfest, im Oktober den Herbstmarkt und „Autumn Moon“ und dann folgt schon wieder der Weihnachtsmarkt, ehe das Spiel von vorn beginnt.

Die vermeintliche „Lücke“ nach der Mystica bis zum Pflasterfest im Sommer ist für kleinere Veranstaltungen reserviert, die nicht alle in der Innenstadt platziert sind.

3 Bilder
Das Felgenfest. Foto: Wal

Auch in diesem Jahr

ist der Kalender im Sommer voll

So gibt es zum Beispiel den Stadtgalerie-Lauf im April, das Felgenfest und die Drachenboot-Fun-Regatta im Juni, das Weinfest im Juli und in diesem Jahr eine lange Museumssommernacht (Juni) und einen Radmarathon, wie es ihn laut Andres auch schon in New York und Mexiko gegeben haben soll (August). Auch das Bierfest – das 2015 Hamelner Premiere feierte – soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Laut Andres werden derzeit die Verhandlungen mit dem hannoveraner Veranstalter geführt. Und auch für den verkaufsoffenen Sonntag im Mai plant die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) bereits ein kleines Konzept. „Was genau geplant ist, verraten wir allerdings noch nicht“, sagt Andres.

Alle paar Monate ein Fest, ein Markt oder eine andere Veranstaltung. Ist das zu viel des Guten oder genau richtig, um Hameln zu bewerben? Zum Vergleich: in Celle – mit knapp 69 000 Einwohnern etwas größer als Hameln – werden etwa sieben Veranstaltungen als Höhepunkte des Jahres gelistet. Goslar (41 785 Einwohner) bietet etwa acht selbst ernannte Highlights. Alle drei Städte führen dabei Stadtfeste und den Weihnachtsmarkt unter den Favoriten. Mit dem Mittelalter-, Herbst- und Weihnachtsmarkt, dem Pflaster- und Weinfest, Autumn Moon und den kleineren Veranstaltungen außerhalb der Innenstadt kann sich Hameln im Vergleich also durchaus sehen lassen. „Wir werden immer stärker als Standort für Veranstaltungen wahrgenommen und die Sachen funktionieren hier sehr gut“, erklärt der Stadtmanager. Veranstalter würden durch Feste wie „Mystica Hamelon“ auf die Stadt aufmerksam werden und für ihre Aktion anfragen. „Durch schöne Fotos der Veranstaltungstage können wir dann zeigen: In Hameln geht was“, erklärt Andres. Für ihn würde aber dennoch eher die Prämisse „Klasse statt Masse“ zählen. Also lieber seriöse Veranstaltungen einholen und planen, als den Kalender randvoll zu packen.

Dass Hamelns Veranstaltungen dabei für jeden Geschmack etwas bieten, davon ist Andres eigentlich überzeugt. „Man muss es aber auch realistisch sehen. Natürlich können wir uns nicht mit einer Stadt wie Hannover vergleichen. Und es wird immer den einen oder anderen geben, dem etwas fehlt“, erklärt Andres. In Sachen Veranstaltungsangebot müsse Hameln sich aber nicht verstecken. „Für eine Stadt unserer Größe haben wir durchaus etwas zu bieten“, sagt Andres.



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