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Alarm! Retter und Polizisten im Dauereinsatz

veröffentlicht am 01.01.2010 um 16:50 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Die Polizei hatte viel zu tun

Hameln (ube). Für Polizisten und Retter gab es in der Silvesternacht jede Menge Arbeit – die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden registrierte 70 Einsätze. Vor allem Schlägereien und Ruhestörungen hätten die Ordnungshüter in Atem gehalten, sagte gestern der Kommissar vom Lagedienst, Burkhard May. Innerhalb von nur zwölf Stunden musste die Regionalleitstelle „Weserbergland“ (zuständig für Feuerwehr und Rettungsdienst) 100 Einsätze „abarbeiten“.

 

Der Alkohol habe in vielen Fällen eine Rolle gespielt, sagte Leitstellen-Disponent Carsten Otto. Die erste Schnapsleiche sei bereits um 0.05 Uhr gemeldet worden. Nach Angaben des Centralen Krankentransportes in Hameln gab es in Bahnhofsnähe mehrere Schlägereien. Ein Mann habe dabei eine offene und stark blutende Nasenfraktur erlitten. Auch der Hausärztliche Notdienst hatte alle Hände voll zu tun. Reinhold Klostermann, Koordinator der Notdienst-Praxis, sagte: „Am Silvestermorgen war dermaßen viel los, dass ich einen dritten Arzt anfordern musste.“  In der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses an der Weser war noch gestern Vormittag „der Bär los“. „Wir haben sehr, sehr viel zu tun“, sagte Schwester Elke um 11 Uhr. Gestürzte, aber auch Infarktpatienten mussten behandelt werden. „Wir rotieren hier gerade. Alle Tragen sind bereits belegt. Wir müssen die neu ankommenden Patienten schon in Betten legen.“



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