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Alarm im Gefängnis - Zellentrakt evakuiert

veröffentlicht am 08.06.2011 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Tündern (ube). Mit Blaulicht und Sirene sind am Mittwochabend um 18.09 Uhr 17 Feuerwehrfahrzeuge von Hameln, Tündern, Hastenbeck, Afferde und Rohrsen zur Jugendanstalt an der Tündernschen Straße gefahren.

Großalarm auch im Gefängnis: Als Justizbeamte feststellten, dass im Haus 6 eine Zelle mit Rauch gefüllt war, rüsteten sie sich sofort mit schwerem Atemschutz aus, um die in diesem Trakt inhaftierten Gefangenen in Sicherheit bringen zu können. 16 Häftlinge wurden vor das Gebäude geführt. „Nachdem die Kollegen die Vollzähligkeit der Haftgruppen festgestellt hatten, wurden die jungen Männer zur Mensa geführt und dort bewacht“, berichtet Sozialamtmann Dietmar Müller. Was die Frauen und Männer nicht wussten: Es war eine Übung, initiiert von der Gefängnisleitung.
 Einige der insgesamt 60 Feuerwehrleute verlegten eine Schlauchleitung, andere rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und suchten dann in dem mithilfe einer Nebelmaschine verqualmten Haftraum nach einem Vermissten. Sie fanden eine Puppe und brachten sie nach draußen.



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