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Räumungsübung bringt Erkenntnisse

Akustischer Alarm im Rathaus streikt

HAMELN. Räumungsalarm im Hamelner Rathaus – mehr als 200 Mitarbeiter haben am Freitagvormittag gegen 10 Uhr ihre Arbeitsplätze verlassen und sich auf dem Rathausplatz versammelt. Die Frauen und Männer, darunter Oberbürgermeister Claudio Griese, hatten kurz zuvor die Nachricht „Bitte verlassen Sie sofort das Rathaus. Informieren Sie Ihre Kollegen“ auf ihren Computer-Monitoren gelesen – und waren der Aufforderung umgehend gefolgt.

veröffentlicht am 07.09.2018 um 16:29 Uhr

Geräumt – das Rathaus der Stadt Hameln ist leer, die Feuerwehr eingetroffen. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der sogenannte stille Alarm habe funktioniert, nicht aber der akustische, sagte Brandoberinspektor Christian Voß vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr am Ende der Übung, die einmal jährlich durchgeführt wird. Bei der Durchsuchung der Gebäude seien im Flur zwei Maler und in zwei Fraktionsbüro vier Kommunalpolitiker angetroffen worden, sagte Brandamtmann Thomas Breitkopf. Diese hätten angegeben, den Alarm nicht mitbekommen zu haben.

Die Feuerwehr rückte mit einem Löschzug an – vermutlich, weil ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter den Druckknopf-Melder betätigt hatte. Die Wachbereitschaft hatte die Mitteilung bekommen, dass im Hochhaus Hausalarm ausgelöst worden sei. Nach wenigen Minuten war die Räumungsübung beendet, konnten die Mitarbeiter in ihre Büros zurückkehren.

Ein Unbekannter hatte bereits am frühen Freitagmorgen für Aufregung in einem Pflegeheim am Pflümerweg gesorgt und Feuerwehrleute ihrer Nachtruhe beraubt – um 3.59 Uhr wurde ein Druckknopfmelder eingeschlagen, der die Brandmeldeanlage des Hauses aktivierte. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte wurden alarmiert. Nach Erkundung der zunächst unklaren Lage stand schließlich fest: Jemand hatte grundlos einen Feuermelder betätigt. Die Feuerwehr geht von einer „böswilligen Alarmierung“ aus.



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