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Mysteriöser Fall beschäftigt die Polizei in Köln seit Februar 2012

Aktenzeichen XY" berichtet über rätselhaften Tod eines Hamelners

veröffentlicht am 12.11.2013 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

XY

Hameln/Köln (ube). In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ wird Moderator Rudi Cerne am Mittwochabend über einen mysteriösen Unfall berichten, bei dem in der Nacht zum 18. Februar vergangenen Jahres ein Student aus Hameln auf der Autobahn 59, ganz in der Nähe des Flughafens Köln-Bonn, auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Die Todesumstände geben Rätsel auf. Die Ermittler des Polizeipräsidiums Köln hoffen, dass Fernsehzuschauer Licht in das Dunkel bringen können. Sie schließen eine Straftat nicht aus. Die Angehörigen des Opfers haben für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles beitragen, eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt. Sie wollen wissen, was passiert ist – und ob jemand Schuld am Tod des jungen Mannes trägt. „Die Ungewissheit quält uns“, sagt der Bruder des Opfers.
 „Für die Polizei gilt es, ein Zeitfenster von anderthalb Stunden aufzuhellen“, erklärt Hauptkommissar Lutz Flaßnöcker. Die ermittelnden Beamten Vanessa Carstensen und Hartmut Schremmer, die am Abend zu Gast im Studio in München sind, wollen wissen, was zwischen 2 Uhr und 3.30 Uhr geschehen ist. Denn noch immer wissen die beiden Hauptkommissare nicht, wie der nach Angaben der Polizei „alkoholisierte“ Hamelner von der Kölner Innenstadt zur Autobahn gekommen ist. Eine Möglichkeit: Er war mit einem Taxi unterwegs und wurde - warum auch immer – vom Fahrer dort ausgesetzt. Mehrere Zeugen haben berichtet, sie hätten in unmittelbarer Nähe des späteren Unfallortes ein Taxi mit eingeschalteter Warnblinkanlage und zwei Personen gesehen. Bei dem Wagen soll es sich um einen Mercedes der neueren E-Klasse gehandelt haben. Hätte ein Taxi-Fahrer den Hamelner gezwungen, auf der Autobahn auszusteigen, müsste er sich wohl wegen „Aussetzung mit Todesfolge“ vor Gericht verantworten. Denn der Fahrgast dürfte sich in einem hilflosen Zustand befunden haben. Fest steht bislang nur: Der 26-Jährige ist auf der A 59 von mehreren Autos überrollt worden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
 Rückblende: Der kostümierte Hamelner hatte am Karnevalssamstag in der Kölner Innenstadt in der Bar „Goldfinger“ an der Friesenstraße mit Freunden gefeiert. Nachdem er gegen 2 Uhr das Lokal verlassen hatte, verliert sich seine Spur. Gegen 3.30 Uhr kam es dann auf der Autobahn in Fahrtrichtung Köln zu dem folgenschweren Verkehrsunfall.
 Trotz umfangreicher Ermittlungen hat die Polizei bis heute keine konkreten Hinweise darauf, wie der Student nach Köln-Porz gelangt ist. Der Mann könnte mit einer S-Bahn in Richtung Troisdorf bis zur Haltestelle Porz-Wahn gefahren sein und dann zu Fuß zur Autobahn gegangen sein. Die Frage ist nur: Warum hätte er das tun sollen?
 Hinweise nehmen die Unfallursachen-Ermittler unter Telefon 0221/229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.



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