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Klimaschutzbeauftragte lädt zu ungewöhnlichem Spaziergang ein

Aha-Effekt dank Wärmebildkamera

Hameln. Es ist ein eher ungewöhnlicher Spaziergang: Nicht um architektonische Besonderheiten der Altstadt geht es, nicht um Fachwerk und Weserrenaissance. Der Blick richtet sich auf die Fassaden –und auf energetische Schwachstellen. Mithilfe einer Wärmebildkamera möchte die Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Christine Tegtmeier, beispielhaft aufzeigen, an welchen Stellen am Gebäude tatsächlich Wärmeverluste entstehen können. „Der Aha-Effekt ist garantiert“, verspricht die Diplomingenieurin.

veröffentlicht am 10.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:21 Uhr

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Interessierte treffen sich am Donnerstag, 13. Februar, um 18 Uhr vor dem Rathaus-Eingang. Ziel des etwa halbstündigen Stadtspaziergangs ist es, Eigenheimbesitzer für das eigene Gebäude zu sensibilisieren. Im Rahmen der Klimaschutzaktion Thermografie-Check 2014 können sich Bürgerinnen und Bürger über Sinn und Zweck thermografischer Gebäudeaufnahmen informieren. Wo sind Wärmebrücken zu erkennen? Welche Bauteile geben am meisten Wärme ab? Und wie funktioniert eine Infrarotkamera? Auf diese und weitere Fragen geben Experten Antworten.

„Schlecht gedämmte Häuser belasten durch hohe CO2-Emissionen unsere Umwelt“, sagt Christine Tegtmeier. Vielen Hausbesitzern sei gar nicht klar, wo die energetischen Schwachstellen wirklich liegen. Der Thermografie-Check sei ein gutes Instrument, sich mit seiner Gebäudehülle intensiver auseinanderzusetzen und kritische Stellen aufzudecken.

Die Aktion ist möglich dank einer Kooperation mit dem Energieberater Christian Rösemeier aus Hessisch Oldendorf, der der Stadt Technik und Know-how zur Verfügung stellt. Wer selbst für sein eigenes Gebäude Messungen durchführen lassen möchte, kann sich für den Thermografie-Check bewerben. Ein Kurzgutachten kostet 299 Euro. Es beinhaltet vier Außen- und zwei Innenmessungen mit dazugehörigen Erläuterungen. Die Stadt Hameln beteiligt sich im Rahmen ihrer Klimaschutzinitiative an den Kosten und gewährt pro Gutachten einen Zuschuss in Höhe von 150 Euro. Interessierte Hausbesitzer können sich bis zum 28. Februar bei der Stadt bewerben. Ein Bewerbungsbogen kann unter der Telefonnummer 05151/ 202-1268 angefordert oder von der Homepage der Stadt im Internet unter www.hameln.de/klimaschutz heruntergeladen werden. Ortstermine bei den Hausbesitzern sind für Ende Februar bis Mitte März geplant.

Für den Stadtspaziergang am 13. Februar ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung erforderlich (Telefon 05151/202-1268, Fax 05151/202-1288 oder E-Mail klimaschutz@hameln.de). red

Thermografie ist ein wichtiger Baustein bei der Begutachtung von Altbauten. pr



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