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Stadt Hameln reduziert Zuschüsse – „Kürzung trifft uns hart“

Afferde schnallt Gürtel enger

Afferde (git). Im Jahr 2011 waren es 7000 Euro. In diesem Jahr müssen die Afferder ihren Gürtel enger schnallen, denn der Haushalt der Stadt Hameln sieht vor, nur noch 6000 Euro an Ortsratsmittel zur Verfügung zu stellen. Was die Afferder Politiker wann wofür ausgeben wollen, soll noch beschlossen werden. „Reserviert sind aber in jedem Fall 2000 Euro für das geplante Dorfgemeinschaftsfest im Juni“, sagt Ortsbürgermeisterin Ines Buddensiek (SPD).

veröffentlicht am 22.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 23:41 Uhr

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„Die Kürzung um 1000 Euro trifft uns hart“, meinte Buddensiek weiter. „Eventuell können wir die heimischen Vereine in Zukunft nicht mehr so fördern, wie wir möchten.“ Investieren will die Stadt 2012 in Afferde allerdings kräftig beim Scheckfeld. Laut Haushaltsplan sind 51 810 Euro für die Stichstraße östlich des Scheckfeldweges veranschlagt. Insgesamt 63 000 Euro sollen für Kanalarbeiten im Bereich der Stichstraße ausgegeben werden, 8800 Euro sind für die Straßenbeleuchtung am Scheckfeldweg vorgesehen.

Die vom Ortsrat beantragten Investitionen „neuer Kunstrasenplatz Sportplatz Afferde“, „Renovierung Geländer Remtebrücke“ und der seit vielen Jahren geforderte Radweg zwischen Afferde und Hastenbeck will die Verwaltung „auf Eis“ legen. Per Antrag möchte der Ortsrat nun zumindest eine Geschwindigkeitsbegrenzung und ein konsequentes Überholverbot für die Strecke zwischen Afferde und Hastenbeck erreichen. Erst vor einigen Monaten hatte sich dort ein tödlicher Unfall mit einem Radfahrer ereignet (wir berichteten).

Bei der Fragestunde regte ein Bürger an, zunächst den seiner Meinung nach maroden Zustand des eigentlichen Scheckfeldweges zu beheben. Auch sei der Fußweg hinter der Bahn, der als Zubringer zum Scheckfeldweg beziehungsweise zum Friedhof von vielen Afferdern täglich genutzt würde, dringend sanierungsbedürftig.



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