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Unterzeichner seien unter Druck gesetzt worden

AfD erhebt schwere Vorwürfe

veröffentlicht am 04.08.2016 um 19:54 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

Die Alternative für Deutschland (AfD) soll Unterstützer-Unterschriften für die Wahl zum Hamelner Rat am 11. September gefälscht haben – die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt. Am Donnerstag reagierte nun die AfD Niedersachsen mit einer Pressemitteilung.

Der AfD-Landesvorsitzende Paul Hampel sei über das Vorgehen des Hamelner „Gemeindewahlleiters und SPD-Funktionärs“ Dieter Schur empört. „Hier drängt sich das Bild auf, dass ein politischer Funktionär seine Amtsaufgaben missbraucht, um den missliebigen politischen Gegner kaltzustellen“, wird Hampel zitiert.

Die bulgarischen Unterstützer-Unterschriften sind nach Darstellung der AfD korrekt, die Unterzeichner seien dann aber unter Druck gesetzt worden: Die hinzugezogene Dolmetscherin habe den „EU-Gästen“ vorgeworfen, wie sie sie „eine Partei wie die AfD überhaupt unterstützen könnten; dies hätte möglicherweise Auswirkungen auf ihre Sozialleistungen und Aufenthaltsgenehmigung“, heißt es in der AfD-Mitteilung. Daraufhin hätten die befragten Personen dann abgestritten, für den nun abgelehnten AfD-Kandidaten unterschrieben zu haben. fh



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