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Neue Technologie liefert Energie aus Abfällen

Aequitas steigt in den US-Markt ein

Hameln (fh). Es klingt nach großem Abenteuer: Es geht um die USA, genauer gesagt um Kalifornien, um amerikanische Ureinwohner und um die Hightech- und IT-Pioniere des Silicon Valley. Und mittendrin: Aequitas, ein Hamelner Unternehmen, das für die meisten erst zum Begriff wurde, als es seinen neuen Firmensitz bezog: das ehemalige Cemag-Gebäude im Hottenbergsfeld.

veröffentlicht am 11.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:21 Uhr

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Nun, meldet die Geschäftsführung, stehe Aequitas vor dem Einstieg in den US-Markt. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen EVU-Service 24 und einem US-Partner, der noch nicht öffentlich genannt wird, stehe jetzt ein Joint Venture mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien kurz vor der Gründung. Das Joint Venture soll Energieerzeugungsprojekte entwickeln und den Strom ins kalifornische Leitungsnetz einspeisen. Die Abnehmer säßen insbesondere im berühmten Silicon Valley. Aufgrund der rapide wachsenden Zahl von Internet-Anwendungen sei dort „eine rasante Steigerung der Rechenzentrumsaktivitäten und damit des Stromverbrauches“ zu verzeichnen. Entsprechende Baugenehmigungen habe sich Aequitas gemeinsam mit den US-Partnern bereits gesichert.

Als „Flaggschiff“ seiner US-Aktivitäten bezeichnet Aequitas das Projekt „Tribal Power“, welches das deutsch-amerikanische Joint Venture gemeinsam mit einem kalifornischen Indianerstamm entwickele, der in seinen Stammesgebieten den Einsatz von erneuerbaren Energien forcieren will. Zum Einsatz sollen nördlich von San Francisco sowohl Wind-, Solar- als auch Pyrolyse-Technologie (Energieerzeugung aus Abfallmaterialien) kommen. Bei der Pyrolyse handelt es sich um eine thermo-chemische Spaltung organischer Verbindungen.

„Diese Technologie steckt noch in den Kinderschuhen“, sagt Aequitas-Geschäftsführer Jens Brakhage. Das Joint Venture verfüge in diesem Bereich nun über einige wichtige Patente. Mehrere US-Stadtwerke hätten Interesse angemeldet. Bei der Pyrolyse-Technologie gehe es um kleine Einheiten, vergleichbar mit einem Windrad – und interessant für Investoren, wie Brakhage und sein Mit-Geschäftsführer Frank Beck hoffen. Sie setzen darauf, diese Technologie künftig auch in Europa und sogar weltweit vertreiben zu können.

Das Aequitas-Center in Hameln. Alternative Energieerzeugung soll ein neuer Eckpfeiler der Unternehmensgruppe werden.

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