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Wir öffnen Türen: Backstage in der Sumpfblume

Adventskalender Tür 18: Ein Zuhause für die Künstler

HAMELN. „Was Backstage passiert, bleibt Backstage.“ Die Illusion, was hinter der verschlossenen Tür hinter der Bühne der Sumpfblume passiert, möchte Daniel Meseke den Gästen eigentlich nicht nehmen. Doch für uns drückt er ein Auge zu ...

veröffentlicht am 18.12.2017 um 00:30 Uhr
aktualisiert am 18.12.2017 um 08:11 Uhr

Carina Daues im Backstage-Raum der Sumpfblume: Sie und ihre Kollegen betreuen die Künstler, deren Zuhause für den Moment der Backstage-Raum ist. Foto: kk
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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... und schließt die Tür zum Backstage-Raum der Sumpfblume auf. Ein schwarzes, etwas in die Jahre gekommenes Ledersofa, ein Tisch, ein paar Stühle und ein Kühlschrank stehen darin. Vom Interieur her ein ganz normaler Aufenthaltsraum – oder wie Meseke sagt eine Garderobe –, dank der Wände aber ein Raum mit Geschichte: Hier hängen Plakate von fast allen, die schon mal hier waren. Die Beatsteaks, Manfred Mann’s Earth Band, Subway to Sally und unzählige mehr zieren die Wände. „Die Künstler gucken sich das hier gerne an; Haudegen haben ihr Plakat hier selbst hingeklebt“, erzählt Meseke. Um das Sammelsurium nicht immer wieder überkleben zu müssen, hängen seit einiger Zeit auch Plakate im Café der Sumpfblume.

Doch nicht alle Künstler, die in der Sumpfblume auftreten, waren auch in diesem Backstage-Raum. „Alannah Myles hat diesen Raum hier nie betreten. Sie ist gleich mit dem Taxi vorgefahren und war nach der Show auch gleich wieder weg. Je größer und bekannter die Stars, desto weniger möchten sie in so einem Rock’n’Roll-Raum sitzen, sondern ziehen die Hotelbar vor“, sagt Meseke.

Er, seine Kollegin
Carina Daues und vier weitere aus dem Team der Sumpfblume sind für das Booking zuständig, heißt: Sie betreuen die Künstler. „Wir bekommen eine Cateringliste. Je nach Bekanntheitsgrad des Künstlers erfüllt man das dann“, sagt Carina Daues. Der Starfaktor gibt also den Ausschlag, ob am Ende Nestea-Sparkling-Pfirsich-Eistee ohne Zucker im Kühlschrank steht – oder eben nur ein Wasser. „Braune M&Ms aus der Packung aussortieren brauchten wir aber noch nicht“, so Daues.

2 Bilder

Seit der Eröffnung der Sumpfblume am Stockhof gibt es den Backstage-Raum mit Dusche und WC. Nazareth, Ina Müller und Jan Delay haben hier vor und nach ihrem Auftritt Zeit verbracht; Olli Schulz kommt nächstes Jahr zum zweiten Mal her – wie lange sich die Künstler darin aufhalten, sei unterschiedlich. „Manchmal trinkt man auch noch ein Bier oder Schnaps mit denen und zieht noch weiter“, erzählt Daues. Doch nicht immer sind sie, Meseke und ihre Kollegen im Backstage-Raum dabei: „Das ist für den Moment das Zuhause der Künstler“, sagt Meseke. Und was Zuhause passiert, bleibt auch Zuhause.



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