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Sieben Verletzte bei Unfallserie im Stadtgebiet / Ford schleudert in Graben

Achtjährige von Auto erfasst

Hameln. Die Polizei spricht von einer kleinen Unfallserie, die Einsatz- und Rettungskräfte am Donnerstag in Atem gehalten hat. Sieben Verletzte sind zu beklagen – fünfstellig sei der Eurobetrag, der durch Schäden an Fahrzeugen entstanden ist. Grund für die Unfälle seien Vorfahrtmissachtungen und Unaufmerksamkeiten gewesen, heißt es.

veröffentlicht am 11.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Am Nachmittag wurde auf dem Reimerdeskamp ein achtjähriges Mädchen von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Wie die Polizei berichtete, befuhr ein 51-jähriger Mann aus Hameln gegen 13.20 Uhr mit einem BMW den Reimerdeskamp in Richtung Basbergstraße. Plötzlich lief von links das Mädchen auf die Fahrbahn.

Der BMW-Fahrer soll Polizeibeamten gegenüber ausgesagt haben, dass er das Kind erst spät bemerken konnte, da ihm ein Fahrzeug entgegenkam und die Sicht nach links dadurch eingeschränkt war. Die Achtjährige wurde mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in das Krankenhaus gefahren.

Gleich vier Verletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Abend um kurz nach 18 Uhr auf der Bundesstraße 217 ereignete. Eine 39-jährige Frau aus Springe musste mit ihrem 3er-BMW bei Hilligsfeld in Höhe Schlachtpforte anhalten. Die dortige Ampelanlage zeigte Rotlicht.

Der Fahrer eines nachfolgenden, ebenfalls in Richtung Hameln fahrenden Ford Fiesta erkannte offensichtlich die Situation zu spät. Der 39-jährige Mann aus Hameln versuchte, durch ein Ausweichmanöver nach rechts eine Kollision mit dem stehenden BMW zu verhindern.

Vergeblich: Der Ford prallte gegen das Heck des BMW und schleuderte anschließend rechts in den Graben. Neben dem Ford-Fahrer und der Frau aus Springe wurden zwei Kinder verletzt, die mit der Frau im BMW saßen. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um die Verletzten. Die Schäden an den Fahrzeugen wurden auf fast 10 000 Euro geschätzt.

Eine Vorfahrtmissachtung war Grund für einen Verkehrsunfall, der sich um kurz vor 16 Uhr im Kreuzungsbereich von Deisterstraße und Gertrudenstraße ereignete. Eine 64-jährige Opel-Fahrerin wollte mit einem Astra von der Gertrudenstraße kommend die Deisterstraße kreuzen. Die Hamelnerin hätte warten müssen, fuhr jedoch in die Kreuzung ein. Der Opel stieß mit einem VW Passat zusammen, dessen 33-jährige Fahrerin aus Emmerthal vorfahrtberechtigt war. Die Emmerthalerin wurde bei der Kollision leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Eine Stunde später stießen auf der Fischbecker Straße bei einem Auffahrunfall zwei Autos zusammen – eine Frau erlitt Verletzungen. Auf der Höhe der Zufahrt zur Jugendherberge staute sich der Verkehr bis zur Einmündung vom Forster Weg zurück. Eine 44-jährige Volvo- Fahrerin scheint das zu spät bemerkt zu haben.

Die Polizei spricht von einer „Unachtsamkeit“ der Hamelnerin. Der Wagen fuhr auf das Heck eines Ford auf, der von einer 27-jährigen Hessisch Oldendorferin gefahren wurde. Sie wurde leicht verletzt. Polizeibeamte schätzen den entstandenen Schaden auf über 1000 Euro.



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