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48 Sportler schwimmen von Hagenohsen nach Hameln

Acht Kilometer? „Nicht wirklich anstrengend“

Hameln. Es klingt nach Extremsport: Acht Kilometer die kühle Weser hinunter. 48 Rettungsschwimmer, Taucher und Flussfans stürzten sich gestern beim Stromschwimmen der DLRG dennoch in Hagenohsen in die Fluten. Als Marvin Ott – mit 13 Jahren einer der jüngsten von ihnen – gut zwei Stunden später vor der Hamelner Sumpfblume aus dem Wasser stieg, war er dennoch ganz entspannt: „Nicht wirklich anstrengend“ sei die Strecke gewesen, sagte er noch nass vom Weserwasser. Eine Erklärung: So wie die allermeisten Teilnehmer, trug Marvin einen Neoprenanzug – der verschafft Auftrieb. „Man konnte sich treiben lassen“, sagte das Mitglied der DLRG Lauenau. So sahen die letzten Meter der fast 50 Schwimmer – hindurch unter der alten Eisenbahnbrücke zur Anlegestelle an der Pluto – dann auch eher aus wie ein fröhliches Wett-Planschen, nicht wie bierernster Leistungssport. Auch ein Schlauchboot und eine kleine DLRG-Insel samt Ernie und Bert gingen mit auf die Strecke weserabwärts.

veröffentlicht am 17.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Für solche Späße hatte Harm Ahlers keine Hände frei. Mit ruhigen Brust-Zügen näherte er sich dem Ziel. Als einziger Teilnehmer war der 44-Jährige nur in Badehose unterwegs. Kein Anzug, keine Flossen. „Ich bin das Langstreckenschwimmen in der Weser gewohnt“, sagte der passionierte Flussschwimmer aus Bremerhaven auf dem Weg zur Dusche in der Rattenfänger-Halle.

Alle, die in Hagenohsen ins Wasser gingen, erreichten auch ihr Ziel. Zum Aufwärmen – und wohl auch, weil die flotte Strömung der hohen Weser sonst für ein allzu kurzes Vergnügen gesorgt hätte – wurde in Tündern eine Teepause eingelegt.

Mit dem Stromschwimmen feierte die DLRG-Ortsgruppe Hameln das 100-jährige Bestehen der Lebensrettungsgesellschaft. Der Hamelner Tauch-Club war mit von der Partie. Auch die Taucher aus Extertal und die DLRG-Gruppen aus Hessisch Oldendorf und Rolfshagen halfen mit. „Unkompliziert“, „sehr diszipliniert“ und „sehr gelungen“ sei der Nachmittag auf und am Fluss verlaufen, resümierte die Sprecherin des DLRG Hameln, Claudia Vasentin. So gelungen, dass man sich mit einem Weserschwimmen alle paar Jahre mal nicht mehr zufrieden geben will: Künftig soll sich der feuchtfröhliche Tross jährlich auf die Reise machen – so die erste Planung am Weserufer.

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  • Ziel erreicht: Der Flohmarkt verschaffte den Schwimmern viel Publikum am Hamelner Weserufer.

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