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Gebäude der Arbeitsagentur soll saniert werden

Abriss ist vom Tisch

Hameln. „Unsere Regel lautet: Erst muss die Verwertung des Alten stehen, bevor neu investiert wird.“ Das sagte Ursula Rose, die Chefin der Arbeitsagentur Hameln, Ende vorigen Jahres. Und davon wird anscheinend auch keine Ausnahme gemacht, denn statt Neubau oder Umzug stehen alle Zeichen auf Sanierung des Gebäudes an der Süntelstraße.

veröffentlicht am 11.04.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

von Julia RAu
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Fenster, Rohre, Fußböden und sogar die Kantinenküche müssten erneuert werden (wir berichteten). Die Schäden an den Granitplatten der Fassade machen deutlich, wie es um den Komplex steht. Zwischenzeitlich wurde das Agenturgebäude schon beim Onlineportal Immobilien-Scout inseriert. Der Eigentümer, die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, wartete danach einige Wochen ab. Für das 1980/81 erbaute Gebäude in Hameln wurde online kein Preis angegeben. Das eigene Gebäudemanagement schätzte den Verkauf wegen Größe und Lage als „nicht einfach“ ein. Schon 1981 bezeichneten Kritiker den Bau als „zu aufwendig“.

Sogar von Abriss und Neubau an gleicher Stelle war zuletzt die Rede, wenn dies wirtschaftlicher wäre als jede andere Möglichkeit. Zu einem möglichen Umzug in ein neues Gebäude – etwa auf dem frei werdenden Britengelände – sollten die entsprechenden Kosten geprüft werden. Offenbar ist eine Sanierung günstiger. Vor sechs Monaten wurden die Kosten für eine Komplettsanierung auf 10 Millionen Euro geschätzt.

„Es wird saniert, aber wie das aussieht, wird noch diskutiert“, sagt Pressesprecherin Claudia Zimmermann. Derzeit würden „Alternativen“ geprüft. Mehr will sie nicht sagen. Wann eventuelle Baumaßnahmen beginnen, auch das werde sich erst nach der besagten Prüfung zeigen. Was genau unter die Lupe genommen wird, möchte Zimmermann ebenfalls nicht preisgeben.

Von der Frage, wie es mit dem 14 800 Quadratmeter großen Komplex weitergeht, sind Angestellte von der Hamelner Arbeitsagentur und die des Job-Centers Hameln-Pyrmont betroffen. 500 Mitarbeiter beschäftigt die Agentur, davon arbeiten aber nicht alle in der Süntelstraße.



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