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Gutachten bestätigen erhebliche Schädigungen / Sanierung zu teuer

Abriss der BHW-Brücke steht fest

HAMELN. Die Stadt kann den Mitarbeitern des BHW, die um den Erhalt der Fußgängerbrücke zwischen dem Wohnviertel Kuckuck und der Lubahnstraße kämpfen, keine Hoffnung machen. Es stehe fest: die Brücke werde abgerissen, der Termin dafür sei noch offen, bestätigt die Stadt.

veröffentlicht am 21.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 22.10.2021 um 13:54 Uhr

21. April 2009 19:00 Uhr

HAMELN. Die Stadt kann den Mitarbeitern des BHW, die um den Erhalt der Fußgängerbrücke zwischen dem Wohnviertel Kuckuck und der Lubahnstraße kämpfen, keine Hoffnung machen. Es stehe fest: die Brücke werde abgerissen, der Termin dafür sei noch offen, bestätigt die Stadt.

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Mehrere Prüfungen, zuletzt von Gutachtern der DB Netz AG, hätten ergeben, dass die 1969 gebaute Brücke nicht mehr sanierungsfähig ist. 44 Schäden zählt das Gutachten, Durchrostungen an der Konstruktion, Mängel am Berührungsschutz, der einen Kontakt mit den Bahnoberleitungen verhindern soll – „die Verkehrssicherheit der Brücke ist nicht mehr gegeben“, sagt Thomas Wahmes, Hamelns Stadtsprecher.

Weil eine Sanierung zu teuer sei, habe sich die Stadt zum Abriss entschlossen und schließt den Bau einer neuen Brücke aus Kostengründen aus. Damit erteilt sie der BHW-Arbeitsgruppe eine Absage. Diese hatte angeregt, die Sanierungskosten auf das BHW, das Energieunternehmen Enertec, das eine über die Brücke führende Wärmeversorgungsleitung unterhält, und die Stadt zu verteilen. „Dass die BHW-Mitarbeiter über den Umweg zur Arbeit nicht erfreut sind, ist verständlich“, sagt Wahmes, aber die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen. Im Gegensatz zu den Schätzungen der Arbeitsgruppe geht die Stadt nicht von 800, sondern von maximal 300 Nutzern am Tag aus. (tk)

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