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HWG will dort neu bauen

Abriss an der Stüvestraße

veröffentlicht am 02.09.2016 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:53 Uhr

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Michael Zimmermann

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Die Häuser an der Stüvestraße in der Südstadt stehen bereits leer – bis zum Herbst 2018 wird die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG) an deren Stelle ein dreigeschossiges und ein viergeschossiges Gebäude mit insgesamt 49 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit Flächen von 44 bis 100 Quadratmetern und „zeitgemäßen Grundrissen“ bauen.

Damit sei laut HWG „eine großzügige und offene Aufteilung der Lebens- und Ruhebereiche – vor allem in Richtung des Innenhofes“ gemeint. Dazu zählen offene Wohnküchen in einigen Wohnungen und barrierearme Bäder mit ebenerdigen Duschen. Zielgruppen seien Familien, Alleinerziehende, Singles und Senioren, sagt HWG-Sprecherin Sarah Müller auf Anfrage.

Allerdings müssen dafür die bestehenden Gebäude mit den Hausnummern 20-26 und 28-32 weichen. Diese stammten aus den späten 1930er und 1950er Jahren und seien inzwischen so in die Jahre gekommen, dass umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an Bäder-, Sanitär-, Wasser- und Elektroanlagen sowie der Fassade nötig gewesen seien. Anfang 2017 ist der Abriss geplant. Die bisherigen Mieter seien bereits zum 1. September ausgezogen, für die Umzüge seien von der HWG Transporte organisiert und finanziert worden. Bereits im November 2015 habe man die Bewohner über das geplante Projekt informiert und ihnen moderne Wohnungen aus dem Bestand angeboten, sagte Müller. 20 der 28 Mieter hätten eine neue Wohnung im HWG-Bestand im Hamelner Stadtgebiet gefunden. Die weiteren acht Mieter hätten sich selbstständig eine neue Wohnung gesucht.

2 Bilder
Drei Ansichten einer Straße: Der Plan zeigt die Zukunft, das Farbfoto den heutigen Zustand und das Schwarz-Weiß-Foto dokumentiert, wie es an der Stüvestraße nach dem Zweiten Weltkrieg aussah. Fotos: Dana, PR, Stadtarchiv

Die künftigen Mieter müssen allerdings etwas tiefer in die Taschen greifen: Die Nettokaltmieten sollen mit sechs bis acht Euro je Quadratmeter deutlich über der derzeitigen HWG-Durchschnittsmiete von 4,71 Euro liegen. Neubaumieten würden immer über dem Durchschnitt aller Bestandsimmobilien liegen, sagte die Unternehmenssprecherin. Für einen Neubau handele es sich bei den geplanten Mieten aber um moderate Höhen.

Finanziert werde das Neubauprojekt, das einen Betrag im „hohen einstelligen Millionen-Bereich“ kosten soll, durch Eigen- und Fremdkapital sowie durch Fördermittel. Im Gegenzug habe sich die HWG verpflichtet, zusätzlich 64 Wohnungen aus ihrem Bestand in der Hamelner Nordstadt für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen, im Neubau selbst wird es keinen sozialgeförderten Wohnraum geben.

Die Baumaßnahmen werden auf dem kompletten Grundstück stattfinden, davon sollen die Anwohner aber möglichst wenig mitbekommen: „Es wird eine halbseitige Straßensperre errichtet, die sich auf den notwendigen Bereich Stüvestraße 20-26 beschränkt“, sagt Müller. Die HWG sei schon frühzeitig mit den benachbarten Anwohnern in Kontakt getreten. Weitere Modernisierungsmaßnahmen seien in der Stüvestraße nicht geplant. Bis zum Abriss darf nun die Hamelner Feuerwehr in den leeren Gebäuden üben.



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